Ratingen Stadt vergibt Kita-Plätze

Ratingen · Die Vergabe der Kitaplätze bei der Stadt Ratingen startet in diesen Tagen.

Im August ging die Awo-Kita in Lintorf an den Start.

Im August ging die Awo-Kita in Lintorf an den Start.

Foto: Achim Blazy (abz)

(Red) Schon bald wissen Eltern, ob ihre Kinder einen Platz in ihrer Wunsch-Kita ergattert haben. Am 1. Februar startet in Ratingen die Vergabe der Kitaplätze für das neue Kindergartenjahr ab 1. August. Das städtische Amt für Kinder, Jugend und Familie informiert über den Ablauf des Vergabeverfahrens, das übrigens für alle Ratinger Kitas angewendet wird, nicht nur für diejenigen in städtischer Trägerschaft.

Der reguläre Vergabeprozess dauert sechs Wochen und läuft in drei Wellen ab. In jeder dieser drei Phasen gibt es automatisch die Chance auf Aufnahme des Kindes in einer Wunsch-Kita, ohne dass die Eltern erneut aktiv werden müssen. Sollten Eltern in der ersten Welle (1. bis 14. Februar) über den Kita-Planer im Kita-Portal der Stadt Ratingen eine Absage von einer Kita erhalten, an der sie ihr Kind angemeldet haben, so ist diese Absage nur vorläufig. Ihr Kind bleibt auf der Warteliste jeder Kita, für die es angemeldet ist, und behält somit die Chance, in der zweiten Vergabewelle vom 15. bis 28. Februar aufgenommen zu werden.

Sollte es auch in der zweiten Welle nicht klappen, wäre auch diese Absage nicht abschließend. Vielmehr gibt es eine weitere Chance auf Aufnahme während der dritten Vergabewelle, die vom 1. bis 14. März dauert.

Auch damit sind die Möglichkeiten, einen Platz in der Kita zu bekommen, noch nicht erschöpft. Eltern, deren Kinder im regulären Verfahren nicht berücksichtigt werden konnten, haben ab dem 15. März die Möglichkeit, per E-Mail einen „Antrag auf Notplatzvergabe“ zu stellen. Das Amt für Kinder, Jugend und Familie bittet darum, solche Anträge wirklich erst ab dem 15. März zu stellen. Es bringt hier keinen Vorteil, schnell zu sein. Alle eingehenden Anträge werden zunächst gesammelt, die Vergabe der Notplätze beginnt frühestens im April. Damit alle Anträge möglichst zügig bearbeitet werden können, ist es auch hilfreich, wenn Eltern von telefonischen Nachfragen absehen. Die Adresse: [email protected]

Erst 2023 ermittelte die Stadt den Bedarf an Kitaplätzen. Das Fazit: Rechnerisch hatte die Stadt für das Kita-Jahr 2023/2024 eine Versorgungsquote von 103 Prozent. Während die Betreuungsplätze für Kinder über drei Jahren ausreichten, muss die Stadt bei U-3-Plätzen nachbessern. Das machte eine komplexe Umschichtung erforderlich. Überdies entwickelt sich der Bedarf in den einzelnen Stadtteilen sehr unterschiedlich. Allerdings wurden unter Hochdruck neue Kitaplätze, zum Beispiel in Lintorf und Eggerscheidt geschaffen oder sind derzeit in Planung. Beim Ausbau der U-3-Plätze besteht noch Handlungsbedarf.

(RP )