Ratingen: Das Kompetenzteam Ehrenamt will sein Netz in Ratingen weiter ausbauen.

Aktion : Kompetenzteam wirbt für Ehrenamt

Die Helfer wollen ihr Netz in der Stadt ausweiten. Bereits 23 000 Menschen beteiligen sich.

Das Ehrenamt in Ratingen soll weiter gestärkt und ausgebaut werden. Aus diesem Grunde hat das Kompetenzteam Ehrenamt in Ratingen zusammen mit der „Miteinander.Freiwilligenbörse Ratingen“ die Eckpunkte für das Programm 2019 festgelegt. Im Mittelpunkt stehen die Themen „10 Jahre Ehrenamtskarte NRW in Ratingen“ und das „Soziale Engagement der Unternehmen in Ratingen“. „Es gibt kaum einen Bereich im gesellschaftlichen Leben unserer Stadt, in dem wir nicht Menschen finden, die ihre Zeit dafür einsetzen, anderen zu helfen. So ist es nicht verwunderlich, dass insgesamt etwa 23 000 Ratingerinnen und Ratinger in irgendeiner Weise ihre Freizeit so sinnvoll gestalten“, sagt Erhard Raßloff, Sprecher des Kompetenzteams Ehrenamt in Ratingen.

Die 14. Woche des Ehrenamtes findet in der Zeit vom 13. bis 22. September statt. In dieser Woche sind folgende Höhepunkte geplant, die bereits jetzt in die Terminkalender der Vereine, Verbände und Organisationen eingetragen werden sollten: Am Samstag, 14. September, findet von 10 bis 13.30 Uhr die 14. Meile des Ehrenamtes auf dem Kirchplatz St. Peter und Paul und Umgebung statt.

Aus Anlass des Jubiläums „10 Jahre Ehrenamtskarte NRW in Ratingen“ werden die Engagierten am Mittwoch, 18. September, am späten Nachmittag und Abend zu einem Ehrenamtsfest in die Dumeklemmerhalle eingeladen. „Wir werden ein buntes Programm voller Überraschungen vorbereiten und hoffen, dass der Saal gefüllt sein wird“, sagt Raßloff. Die Definition von Ehrenamt sei jede Tätigkeit, die freiwillig und ohne Vergütung wahrgenommen werde: „Die Einsatzbereiche bilden ein Puzzle mit sehr vielen Teilen. Es reicht von der einfachen, jedoch sehr wichtigen, nachbarschaftlichen Hilfe bis hin zum professionellen Einsatz bei der Freiwilligen Feuerwehr. Wenn wir uns umsehen stellen wir fest, dass dieses freiwillige Engagement überall zu finden ist, wo Hilfe gebraucht wird und die staatlichen Mechanismen nicht greifen.“

Die Ratinger Strukturen, die ein Garant für die gute Zusammenarbeit der mehr als 350 Vereine, Verbände und Organisationen ist, bestehen seit mehr als 15 Jahren. Die Verantwortlichkeit liege bei der Stadt, die allein die sozialen Verbände mit über einer Million Euro jährlich unterstütze. „Über diesen finanziellen Einsatz hinaus gibt es natürlich auch sächliche Unterstützungen, die sehr vielfältig ist. Es ist also festzustellen: „Die Stadt hat ein offenes Herz für das Ehrenamt und weiß es zu pflegen.“

Team ist über Ratinger Grenzen hinaus einmalig in dieser Form

Zu den Ratinger Strukturen zähle das Kompetenzteam Ehrenamt, „das über unsere Grenzen hinaus einmalig in dieser Form ist“. Dort kämen die Stadt, die „Miteinander.Freiwilligenbörse Ratingen“, die Dumeklemmer-Stiftung und die Volkshochschule zusammen, um wichtige Dinge, die das Ehrenamt überverbandlich tangieren, zu besprechen und festzulegen. So werden zum Beispiel die Eckpunkte für die seit 14 Jahren stattfindende Woche des bürgerschaftlichen Engagements festgelegt. Die Federführung für die Planung und Durchführung liegt dann bei der „Miteinander.Freiwilligenbörse“.

Die Meile des Ehrenamtes findet am 14. September auf und um den Kirchplatz St. Peter und Paul statt. Raßloff: „Ein Höhepunkt wird in diesem Jahr das „Ehrenamtsfest“ am 18. September in der Dumeklemmerhalle sein. Es steht ganz im Zeichen der Würdigung der vielen Freiwilligen unserer Stadt. Besonderer Anlass ist das zehnjährige Bestehen der Ehrenamtskarte NRW in Ratingen.“ Er arbeitet mit dem Eventteam der M.FWB daran, um ein dem Ehrenamt würdiges, buntes Programm zusammenzustellen.

„Unser Ziel in diesem Jahr ist es auch, viele, auch junge Menschen mit dem positiven Virus zu infizieren. Aber auch die Ratinger Unternehmen sollen verstärkt an die Arbeit mit den Vereinen im Rahmen ihres sozialen Engagements herangeführt werden. Dazu werden wir einen ,Werkzeugkasten’ erstellen und die Handhabung in Workshops vermitteln“, sagt Raßloff.