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Ratingen: Bürgerversammlung der CDU Hösel/Eggerscheidt mit Landrat Thomas Hendele und Polizeivertretern

Ratingen : Sicherheit steht in Ratingen im Fokus

Am 5. November findet wieder eine Sicherheitskonferenz mit der Polizei und Politikern statt.

Mit der dunklen Jahreszeit steigt die Zahl der Einbrüche. Nach einer schweren Einbruchsserie taten sich Bürger in Hösel vor 25 Jahren zusammen und beauftragten einen Sicherheitsdienst. Schon lange machen so viele Bürger mit, dass Condor 24 Stunden am Tag Patrouille fährt. Aber auch Polizei und viele Beratungen zum Thema sichere Türen und Fenster haben dazu beigetragen, dass die Zahl der Einbrüche leicht zurückgeht. Trotzdem bleibt die Sicherheit ein Thema: Die CDU Hösel/Ehherscheidt lädt daher zur zweiten Sicherheitskonferenz ein. Mit dabei: Landrat Thomas Hendele und Vertreter der Polizei.

Denn die Ortsteile Hösel und Eggerscheidt stünden nach wie vor im Fokus von Einbrechern, so die CDU. Besonders jetzt nehme die Gefahr für private Haushalte deutlich zu. Haus- und Wohnungsbesitzer seien daher gut beraten, sich jetzt über Einbruchsrisiken und den bestmöglichen Schutz ihres Heimes zu informieren.

Thema soll aus kommunaler Perspektive aufgegriffen werden

Nachdem vor einigen Wochen Innenminister Herbert Reul zum Thema „Innere Sicherheit in NRW“ referiert habe, solle dieses wichtige Thema nunmehr auch aus kommunaler Perspektive aufgegriffen werden. Aus diesem Grund veranstaltet die CDU Hösel-Eggerscheidt auch in diesem Jahr eine „Sicherheitskonferenz“ und lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger dazu herzlich ein.

Die Veranstaltung findet am 5. November, um 19 Uhr in der Wilhelm-Busch-Schule, Bismarckstraße 16, statt. Schon ab 18 Uhr können sich die Bürgerinnen und Bürger bei der Schreinerei Hensen und Küchler, Mitglied im Netzwerk „Zuhause sicher“, über technische Vorsorgemaßnahmen
informieren.

Im offiziellen Teil der Veranstaltung werden als sachkundige Referenten Kriminaldirektor Achim Spröder, Leiter der Direktion Kriminalität Kreispolizeibehörde Mettmann, und die für Ratingen zuständigen Polizeihauptkommissare Jörg Janke und Torsten Otto, der als Bezirksbeamter speziell für Hösel und Eggerscheidt im Einsatz ist, erwartet.

Besonderer Gast dieses Abends ist der Landrat des Kreises Mettmann, Thomas Hendele, sowie Vertreter der örtlichen Kommunalpolitik aus dem Rat der Stadt und dem Kreistag. „Ziel der Veranstaltung ist es, unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern eine Möglichkeit zu bieten, sich durch sachkundigen Rat zu den Risiken der Einbruchskriminalität und die Möglichkeit ihrer Vermeidung zu informieren“, so der Ortsverbandsvorsitzende Peter Thomas, der die Versammlung auch leiten wird.

Darüber hinaus seien an diesem Abend, wie immer anlässlich einer Bürgerversammlung, auch Fragen und Anregungen der Bürgerschaft, die das örtliche Geschehen betreffen, willkommen, so die CDU.

Karlfried Hans gab den Anstoß
für die Initiative der Bürger

Die Initiative der Bürger in Sachen Wachdienst geht unter anderem auf Karlfried Hans zurück: Hans wohnte damals an der Württembergstraße: In diesem Bereich hatten Ganoven besonders viel Schaden angerichtet. Nachts sei mal ein Gangster in ein Haus eingestiegen, dessen Bewohner schliefen, und wühlten auch im Zimmer der schlafenden Tochter. Die sei wach geworden, hätte aber gedacht, die Mutter sei das. Erst am Morgen stellte sich heraus: Es war ein Einbrecher. In der Bürgerschaft war man sich einig: „Es war klar, dass die Polizei allein nichts ausrichten konnte.“ Gemeinsam mit anderen Mitstreitern rührte man die Werbetrommel für einen 24-Stunden-Wachdienst. Mit acht Sicherheitsunternehmen wurde über günstige Konditionen verhandelt. „Wir starteten bereits mit 120 Mitstreitern“, so Hans. Die Idee: Wenn man sich mit anderen Bürgern zusammenschließt, lässt sich ein 24-Stunden-Wachdienst finanzieren. Wichtig war und ist ihnen die sichtbare Präsenz.

Ein Vorbild gab es damals: In Köln-Hahnwald war ebenfalls Bewohnern eines Villenviertels hatten auch Probleme mit Einbrechern und ergriffen die Initiative. Dort erkundigte man sich nach dem Erfolg. Dort wie in Ratingen tendiere die Einbruchsrate in den so bewachten Stadtteilen „gegen null“.