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Projekte: In den Ferien wurde viel erreicht.

Ratingen : Firmen schließen viele notwendige Arbeiten ab

In den Ferien wurde an einigen Schulgebäuden kräftig gearbeitet. Die Stadt zieht nun eine Bilanz.

(Red) Sommerzeit ist bekanntlich Bauzeit, jedenfalls in den Schulen. Die Stadt nutzt die Ferienzeit regelmäßig, um in den Gebäuden Arbeiten durchzuführen, die im laufenden Unterrichtsbetrieb nur schwer oder gar nicht möglich sind. Ein Schwerpunkt lag diesmal neben der Großbaustelle Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Gymnasium und den Arbeiten für die Digitalisierung in diversen Gebäuden bei der Friedrich-Ebert-Realschule. Dort konnte der Großteil des energetischen Vorzeigeprojektes mit Komplettumstellung der Beleuchtung auf sparsame LED abgeschlossen werden. Mit Fördermitteln des Bundesumweltministeriums wurden insgesamt 745 alte Leuchten durch 586 neue Leuchten ausgetauscht, wodurch eine jährliche Energieeinsparung von rund 73 000 Kilowattstunden (kWh) erreicht wird (das entspricht einer Verbrauchssenkung um 71 Prozent). Die CO2-Emissionen verringern sich um 863 Tonnen pro Jahr.

Die aufwendige, mit einer Schadstoffsanierung kombinierte Maßnahme war bereits in den Sommerferien 2019 geplant, konnte damals mangels Bieter aber nicht durchgeführt werden. In diesem Jahr ist es gelungen, eine Baufirma zu finden. Obwohl besonders die Sanierungsarbeiten schwieriger waren als erwartet, konnte der Großteil der Arbeiten beendet werden, so dass der Unterricht störungsfrei laufen kann. Lediglich in der Lehrküche wird noch in den ersten Schulwochen gearbeitet. Die Beleuchtung ist nunmehr komplett ausgetauscht, und in diesen Bereichen ist auch die Sanierung abgeschlossen. In einem weiteren Abschnitt in den nächsten Ferien sollen dann auch die restlichen Sanierungsarbeiten erledigt werden.

Die gesamte Beleuchtung wurde ebenfalls in der Heinrich-Schmitz-Grundschule in Lintorf erneuert. In allen Klassenräumen sowie im Flur und im Lehrerzimmer wurden neue Akustikdecken eingezogen. Auch diese Maßnahme war mit einer Schadstoffsanierung verbunden. Dies war der letzte Abschnitt einer seit längerem laufenden Sanierungs- und Renovierungsmaßnahme.

In Tiefenbroich ist im vergangenen Jahr der Seniorentreff vom Söttgen in den Mehrgenerationentreff an der Sohlstättenstraße gezogen. Nun wurde der alte Treff zur Mensa für die benachbarte Paul-Maar-Schule umgebaut.