Planspiel Börse der Sparkasse HRV: Ratinger Jung-Börsianer beherrschen das Siegertreppchen

Börse : An Ratinger Schülern kommt bei der Spiel-Börse niemand vorbei

Nur sieben Prozent aller Teams verzeichneten Depotgewinn.

. Beim Planspiel Börse der Sparkassen wird von den Schüler-Teams zum Glück nur mit fiktivem Kapital gearbeitet: Die 36. Spielrunde fiel in eine äußerst turbulente Börsenphase. Nur sieben Prozent aller Teams konnten einen Depotgewinn verzeichnen. Brexit-Verhandlungen und der Wirtschaftskurs der USA sorgten für viel Bewegung am Aktienmarkt – und für Kursverluste.

Diesen Herausforderungen stellten sich beim Planspiel Börse 2018 in Hilden, Ratingen und Velbert 51 Teams – damit war das Starterfeld deutlich kleiner als 2017. An den Ratinger Börsenspezialisten kam aber auch dieses Mal niemand vorbei. Bereits zum vierten Mal in Folge blieben die Schüler aus der Dumeklemmerstadt auf dem Siegertreppchen unter sich. Platz eins und zwei erkämpften sich zwei Teams vom Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium. Die „Bronzemedaille“ ging an eine Spielgruppe der Friedrich-Ebert-Realschule.

Elf Wochen lang gehörten internationale Politik, Wirtschaftsnachrichten, Zeitung und das Studium der Börsenkurse zum täglichen Pflichtprogramm der Schüler. Aber die Arbeit hat sich gelohnt: Zur Siegerehrung begrüßte Oliver Radulovic, Direktor Vertrieb und Marketing der Sparkasse HRV, die drei besten Teams. Und bei diesem Termin ging es dann um „richtiges“ Geld.

500 Euro Siegerprämie bekam das erstplatzierte Team „Blue Chip“. Die zwei Schüler vom Dietrich Bonhoeffer-Gymnasium vermehrten ihr Startkapital von 50 000 Euro auf 51 332,35 Euro. Ihren Erfolg verdankten sie dabei einem Depot, das Aktien unter anderem von Tesla Motors, Unilever und Electrolux enthielt.

Der zweite Platz (400 Euro) ging ebenfalls an das Bonhoeffer-Gymnasium. Das Team „PairOfShare“ erwirtschaftete ein Plus von 128,08 Euro, unter anderem mit Aktien von Amazon, Adidas, Microsoft und Cisco Systems.

Die Mannschaft „LaMiLi“ von der Friedrich-Ebert-Realschule (300 Euro) konnte ihr Startkapital leider nicht vermehren: Dass die beiden Schülerinnen jedoch auch mit einem kleinen Minus von 83,37 Euro die „Bronzemedaille“ erreichten, zeigt, wie schwer es war, überhaupt einen Gewinn zu erwirtschaften.

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