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Impfplan: Krisenstab trifft Entscheidung.

Ratingen : Kita-Mitarbeiter werden im Rathaus geimpft

In Ratingen wird an drei aufeinanderfolgenden Freitagnachmittagen im Ratstrakt des Rathauses geimpft. Dort gibt es, wie bei der Briefwahl zur Kommunalwahl im September 2020 erprobt, die Möglichkeit, Personenströme so zu steuern, dass dem Infektionsschutz Rechnung getragen wird.

(Red/kle) Die von der Landesregierung NRW kurzfristig vorgezogenen Impfungen für Beschäftigte in Kindertagesstätten, heilpädagogischen Kindertagesstätten, Grundschulen, Förderschulen, Kindertagespflegestellen und Einrichtungen der Jugendhilfe können in der Stadt Ratingen schon in der nächsten Woche beginnen.

Der städtische Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) legte in einer Sondersitzung am Freitag den Fahrplan fest. Es wird voraussichtlich drei Impftermine für die genannten Berufsgruppen in Ratingen geben, den ersten am Freitag,
12. März.

Infektionsschutz im Ratstrakt schon bei der Wahl 2020 erprobt

Nach den Vorgaben des Kreises werden diese Impfungen durch mobile Teams dezentral in den Städten durchgeführt. Dafür galt es zunächst, einen geeigneten Ort zu finden. In Ratingen wird an drei aufeinanderfolgenden Freitagnachmittagen im Ratstrakt des Rathauses geimpft. Dort gibt es, wie bei der Briefwahl zur Kommunalwahl im September 2020 erprobt, die Möglichkeit, Personenströme so zu steuern, dass dem Infektionsschutz Rechnung getragen wird.

Insgesamt stehen für Ratingen für diese drei Termine
1370 Dosen des Impfstoffs von AstraZeneca zur Verfügung. Ob diese Menge ausreichen wird, um alle Berechtigten zu impfen, ist noch nicht genau abzusehen. Nach den bisherigen Rückmeldungen ist die Bereitschaft, sich impfen zu lassen, sehr hoch. Sollten die festgelegten Kontingente nicht ausreichen, wird der SAE versuchen, darüber hinaus gehende Impfungen im Impfzentrum des Kreises zu ermöglichen.

An jedem der drei festgelegten Tage müssen im Rathaus einige hundert Impfungen durchgeführt werden. Dafür werden jeweils vier Ärzte und weiteres medizinisches Personal über die kassenärztliche Vereinigung zur Verfügung stehen. Den organisatorischen Ablauf übernimmt die Stadt. Der SAE hat auch eine Impfreihenfolge festgelegt. Zuerst sollen demnach die Personen an die Reihe kommen, die besonders engen Kontakt zu anderen Menschen haben, das sind Kita-Mitarbeiter.

Am Montag werden die letzten organisatorischen Fragen geklärt

Am Montag, 8. März, werden letzte organisatorische Fragen geklärt, dann werden die Kitas, Schulen und sonstigen Einrichtungen, deren Personal jetzt impfberechtigt ist, umgehend alle erforderlichen Infos zu den Impfungen in den kommenden drei Wochen in Ratingen erhalten.