Homberger sammeln eine Tonne Müll

Ratingen : Alle Generationen packen beim Dreck-weg-Tag kräftig mit an

150 Bürger sammelten bei der Aktion ehrenamtlich Müll in Homberg auf. Illegale Müllentsorgung wird häufiger entdeckt.

Am 17. Homberger Dreck-weg-Tag beteiligten sich 150 Homberger Bürger aller Altersklassen und sammelten mehr als eine Tonne Müll ein. Das Wetter meinte es gut mit den Hombergern: es blieb trocken und zwischendurch war sogar die Sonne zu sehen – beste Voraussetzungen also. Vor allem Familien mit Kindern im Grundschul- und Kindergartenalter umringten den Tisch auf dem Schulhof der Christian-Morgenstern-Schule, an dem die Sammelbezirke ausgesucht werden konnten.

Mit von der Partie waren auch jede Menge Helfer, die schon seit vielen Jahren an der Müllsammelaktion teilnehmen, darunter die Mitglieder der Kreisjägerschaft, des TuS Hombergs und der Pfadfinder. Der Bezirkspolizeibeamte Peter Kohl sicherte die Sammler an Gefahrenpunkten.

Ausgestattet mit Handschuhen, Müllbeuteln, Warnwesten und Greifern machten sich die Teams daran, das Stadtgebiet und die Wege rund um Homberg zu säubern. Die Helfer erfuhren dabei jede Menge Zuspruch: vom Daumen-hoch Symbol im Vorbeifahren, über ein zugerufenes Dankeschön bis hin zu fünf Euro Taschengeld.

Auffällig war, dass der Müll innerhalb des Dorfes weiter zurückgegangen ist, dafür aber wiederum einige illegale Müllkippen außerhalb gefunden wurden wie beispielsweise am Nottberg. Zu den sperrmüllartigen Fundstücken zählten Kühlschrank, Gasflasche, Autobatterie, Gartenstuhl, Autoreifen und jede Menge Altholz. Unschön ist das erhöhte Abfallvorkommen an den Plätzen, an denen regelmäßig Lkw parken, zum Beispiel entlang der Straße Am Rosenbaum oder auf dem Lkw-Parkplatz in Oberheide.

Nach der Rückkehr zur Christian-Morgenstern-Schule konnten sich die fleißigen Sammler kostenlos stärken. Gesponsort von Ratinger Firmen konnten den Helfern Getränke, Grillwürstchen, Waffeln sowie Kaffee und Kuchen angeboten werden. Für die Kinder waren das Spielmobil Felix und der TuS Homberg vor Ort sowie die „rollende Waldschule“ der Kreisjägerschaft
Ratingen. Red

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