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Ratingen: Ein gelungenes Fest für den guten Zweck

Ratingen : Ein gelungenes Fest für den guten Zweck

Das evangelische Stadtkirchenfest kam gut bei den Besuchern an. Ein großes und abwechslungsreiches Angebot für Kinder.

Zufrieden schaute Pfarrer Gert Ulrich Brinkmann über das bunte Treiben rund um die evangelische Stadtkirche. Über 100 fleißige Helfer agierten über den Tag verteilt, um den Besuchern wieder ein gelungenes Stadtkirchenfest zu bieten. „Mit dem Fest möchten wir uns als Gemeinde präsentieren. Wir möchten mit den Besuchern in Kontakt treten, ihnen Gelegenheiten bieten, mit uns ins Gespräch zu kommen. Wir haben unser Fest mit einem festlich fröhlichen Familiengottesdienst begonnen. Die Kirche war rappelvoll, wie Weihnachten“, erzählte der Pfarrer.

Ein Bühnenprogramm mit Live-Musik und Tanz von Künstlern aus der Gemeinde und ganz Ratingen vor der Kirche sorgte für Kurzweil. Im Gotteshaus sorgten Schüler der Anne-Frank-Grundschule mit ihrem Musical „Die Heinzelmännchen von Köln“ für eine erfrischende Darbietung. „Die Kinder kommen regelmäßig zu uns in den Schulgottesdienst und es freut uns immer wieder, wenn sie ihren Beitrag vom Grundschulkonzert noch einmal bei unserem Kirchenfest vorführen“, sagte Brinkmann.

Während die Erwachsenen den schönen Sommertag Tag nutzten, um bei kühlen Getränken und leckerem Essen ausgiebig zu Plaudern, zog es die jüngeren Besucher in den Garten hinter der Kirche, wo es für sie reichlich Platz zum Spielen gab.

Sie konnten dort zum Beispiel beim Malen oder Basteln eines Insektenhotels kreativ werden oder sich auf einer Hüpfburg und beim Tischhockey austoben. Außerdem war der Waldpädagoge Luitger Schnurbusch mit einigen Greifvögeln im Garten anzutreffen. Nicht nur die jungen Besucher waren begeistert, eines der Tiere einmal selber zu halten und schauten ehrfürchtig zu, wie sie wieder zum Falkner zurückflogen. „Es ist ein wirklich gelungenes Fest, das die Organisatoren hier auf die Beine gestellt haben. Vor allem für die Kinder wird hier sehr viel geboten“, erzählte Johannes Mahlmann. Er wartete geduldig im Schatten mit je einer Zuckerwatte in den Händen auf seine beiden Enkeltöchter, die sich gerade schminken ließen. Er ist erst vor kurzem mit seiner Frau nach Ratingen gezogen und wollte das Stadtkirchenfest nutzen, um die Gemeinde kennenzulernen.