Eishockey: Die Ice Aliens stehen sich selbst zu oft im Weg

Eishockey : Die Ice Aliens stehen sich selbst zu oft im Weg

Der Eishockey-Regionalligist gewann mit 5:3 gegen die Dinslakener Kobras.

Als die Schlusssirene ertönte, war der Jubel bei den Ratinger Ice Aliens verhalten. Die Außerirdischen hatten durch einen 5:3 (2:0, 1:3, 2:0)-Sieg gegen die Dinslakener Kobras zwar Platz fünf der Regionalliga West von den Gästen ergattert, mussten sich jedoch fragen, warum sie sich das Leben so schwer gemacht hatten. „Das war eine sehr schwere Geburt“, sagte Trainer Krystian Sikorski.

Dabei hatte der Abend für die Hausherren nach Maß begonnen. Bereits nach 60 Sekunden durften die Ratinger zum ersten Mal jubeln: Kapitän Dennis Fischbuch hatte nach einem ungestörten Sololauf durchs Dinslakener Drittel Gäste-Goalie Marvin Frenzel mit einer feinen Bewegung aussteigen lassen und den Puck eiskalt eingenetzt. Sehr konzentrierte und laufbereite Aliens gegen völlig neben sich stehende Kobras hieß es zu Beginn. So war es alles andere als überraschend, dass Youngster Stefan Traut nur knapp zwei Minuten später den zweiten Treffer nachlegte. 

Nachdem Michal Plichta und Maximilian Bleyer gute Chancen, frühzeitig weiter zu erhöhen, liegengelassen hatten, kamen die Gäste Mitte des ersten Abschnitts zur einzig nennenswerten Aktion in einem aus Gäste-Sicht völlig indiskutablen Anfangsdrittel. Gegen Dinslakens auffälligsten Akteur, Leon Taraschewski, reagierte der ins Aliens-Gehäuse zurückgekehrte Christoph Oster zweimal glänzend.

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