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CDU will unansehnliche Abfallbehälter austauschen lassen

Ratingen : CDU: Alte Abfalleimer sollen verschwinden

Die Müllbehälterstruktur in der Stadt soll grundlegend verbessert werden.

Die Farbe blättert ab, sie sind verbeult, beschmiert und beklebt: die Abfalleimer in der Innenstadt sind unansehnlich. Die Behälter müssten dringend ausgetauscht werden, meint deshalb die CDU. Bereits im Januar vergangenen Jahres hatten sich der Bezirksausschuss Ratingen-Mitte und der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt mit der Müllbehälterstruktur in der Ratinger Innenstadt und den ÖPNV-Hotspots beschäftigt. Dabei wurden die großvolumigen Pressbehälter für eine Verbesserung des Angebotes und Logistikkostenoptimierungen außerhalb der Altstadt beschlossen. Gleichzeitig wurde die Verwaltung gebeten, für die Altstadt eine Neukonzeptionierung mit kleineren Abfallbehältern und einem Regelabstand von etwa 40 Metern vorzunehmen.

Bürger fordern Abfallbehälter
bei neuen Sitzbänken

Hintergrund dieses Beschlusses war die Erkenntnis, dass große Abstände bei einer reduzierten Anzahl großer Behälter dem Nutzerverhalten und der historisch und kleinräumig geprägten Altstadt nicht gerecht werden. Zudem wurde in der Bürgerschaft und im politischen Raum mehrfach der Wunsch geäußert, die neuen Sitzbankstandorte teilweise mit Abfallbehältern auszustatten. Die Verwaltung machte deutlich, dass dies mit gegebener Personal- und Sachausstattung nicht leistbar ist. Daher hat die Beschlussfassung der Ausschüsse ausdrücklich „eine personelle Adjustierung der über die Jahre eng gewordenen Logistik“ mit auf den Weg gegeben. „Inzwischen sind die Abfallbehälter in der Altstadt in einem so desolaten Zustand, dass sie das Stadtbild unschön beeinträchtigen und ersetzt werden müssen“, meint die CDU. Im Zusammenhang mit der anstehenden Haushalts- und Stellenplanung biete es sich an, rechtzeitig die Weichen zu stellen.

Deshalb macht die CDU den Vorschlag, die Verwaltung zu bitten, einen Vorschlag zum Ersatz der Abfallbehälter in der Fußgängerzone für das Jahr 2020 zu unterbreiten und die Finanzmittel einzuplanen. Eine Neudimensionierung der Ausstattung soll zusätzliche Abfallbehälter ermöglichen. Red/jün