Fachkräftemangel und Finanznot bei Kitas in Mettmann Wohlfahrtsverbände als Kita-Träger sehen schwarz

Mettmann · Ihre Situation beschreiben die Wohlfahrtsverbände als „am Limit“. Steigende Kosten, die mit nicht auskömmlichem Geld finanziert werden sollen, plus gravierender Fachkräftemangel machen die Betreuungssituationen in Mettmanns Kitas so schwer.

 Weil die Politik nichts tut, gehen bei den Wohlfahrtsverbänden langsam die Lichter aus. Hildegard Schröder, Sprecherin der Liga Wohlfahrtsverbände im Kreis Mettmann (re.) und die beiden Caritas-Mitarbeiter Michael Esser (li) sowie Klaus Faulhaber-Birghan (Mitte) erklären, warum.

Weil die Politik nichts tut, gehen bei den Wohlfahrtsverbänden langsam die Lichter aus. Hildegard Schröder, Sprecherin der Liga Wohlfahrtsverbände im Kreis Mettmann (re.) und die beiden Caritas-Mitarbeiter Michael Esser (li) sowie Klaus Faulhaber-Birghan (Mitte) erklären, warum.

Foto: Köhlen, Stephan (teph)

Die Wohlfahrtsverbände schlagen Alarm. Sie fordern die auskömmliche Finanzierung für die soziale Infrastruktur etwa bei der Kita-Betreuung. Zur Betreuung der Jüngsten fehlt es nicht alleine an Gebäuden, also Kita-Plätzen. Längst gibt es nicht mehr in ausreichender Zahl entsprechend fachkundig ausgebildetes Personal, um Kinder zu betreuen. Weder für die unter Dreijährigen, noch die anderen. Denn was eine Erzieherin verdient, steht für viele in keinem Verhältnis zu dem, was sie leistet. Kleine Petitesse am Rande: Bundesweit werden Erzieher gesucht. Und nur, weil in Mettmann die Ausbildung absolviert wird, muss ein Jobangebot aus Hamburg nicht ausgeschlagen werden.