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Volkshochschule Mettmann-Wülfrath: Neues Heft weckt Lust auf Bildung

Volkshochschule Mettmann-Wülfrath : VHS bringt 84 Seiten starkes Magazin heraus

Die Volkshochschule wirbt mit 84-seitigem Magazin fürs eigene Kursangebot.

Immer nur Häppchen – die machen nicht satt. Das gilt auch für die Erwachsenenbildung. Deshalb gibt es seit Mittwoch ein üppiges, 84 Seiten starkes Magazin als Menü der Volkshochschule (vhs) Mettmann-Wülfrath. In einer Startauflage von 14.000 Exemplare liegt die bunte vhs-Publikation aus in den eigenen Geschäftsstellen in Mettmann und Wülfrath, in Büchereien, Bürgerbüros, Cafés.

„Natürlich wird unser neues Magazin das Online-Angebot nicht ersetzen – sondern bestens ergänzen“, sagt die vhs-Leiterin Barbara Lorenz-Allendorff. Bevor sich die Volkshochschule mit 3000 Teilnehmern in rund 350 Kursen und mehr als 150 Dozenten (Zahlen aus der Vor-Corona-Zeit) auf das Experiment „Magazin“ eingelassen hat, wurden die Kursteilnehmer befragt. Und die haben sich neben der Möglichkeit, bequem online-zu buchen ein Kursangebot zum Anfassen gewünscht. „60 Prozent der Befragten“ sahen das so.

Es gibt auch Zusatzartikel, die in das Wissensgebiet einführen

Als der Plan mit dem Magazin erst einmal gefasst war, kamen die weiteren Ideen wie von selbst. Zum Beispiel verwandelte sich das Inhaltsverzeichnis von einer eher nüchternen Auflistung des Angebot in einen echten Neugier-Macher mit Schlagzeilen wie „VHS nachhaltig“ oder „Da ist Musik drin“. Wer sich von diesen Titeln einfangen lässt, findet auf die Zielseiten nicht nur das pure Kursangebot der vhs, sondern auch Zusatzartikel, die in das Wissensgebiet einführen. Beispiel: „Nachhaltigkeit - was ist das?“ Was für Profis seltsam erscheinen mag, greift noch einmal wichtige Themen vertiefend auf – um dann anschließend auf das konkrete Kursangebot überzuleiten.

Interviews machen Lust
auf das Kursangebot

Interviews mit Dozenten und Teilnehmern lassen ein lebendiges Bild der Volkshochschule entstehen und machen so richtig Lust darauf, es selbst einmal mit einem Kursus zu versuchen. Alle Beteiligten hätten richtig viel Herzblut in die neue Präsentationsform des vhs-Programms hineingesteckt, sagt die vhs-Leiterin Lorenz-Allendorff: „Ob Teilnehmende oder Dozierende – wir alle freuen uns, dass die Zeit der ausschließlichen Online-Angebote nun unter den Bedingungen von 3-G – genesen, geimpft, getestet – vorbei ist.“. Das Wissen um die Online-Möglichkeiten soll aber nicht ganz verschüttet werden. Künftig könnten manche Kurse als „hybrides Angebot“ ausgeschrieben werden – also als Kombination aus Präsenz- und Online-Angebot. Es komme auf die Themen, die Referienrenden und die Räume an.