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VfB 03 II gewinnt Torfestival in Lohausen

Fußball : VfB 03 II gewinnt Torfestival in Lohausen

Durch den Sieg in der Nachholbegegnung klettern die Hildener auf Rang drei.

Nach dem Abpfiff ließen sich Spieler und Betreuerstab des VfB 03 II im Vereinslokal des SVL die Pizza gut schmecken. Zuvor gab es im Verfolgerduell der Bezirksliga, Gruppe 1, einen Abend der offenen Tore. Durch den jahresübergreifend fünften Dreier in Serie im vorgezogenen Nachholspiel beim Fünften verbesserten sich die Hildener, zumindest bis zum heutigen Samstag, auf den dritten Rang. Sehr zufrieden bilanzierte Tim Schneider: „Das war eine große Willensleistung unserer Elf.

Und irgendwie auch ein Charaktertest, denn was sich Lohausen zwischendurch an verbalen Attacken und Nickligkeiten auf dem Platz leistete, musste nicht wirklich sein.“ Der VfB 03 II-Coach ergänzte: „Auch unsere Jungs auf der Bank standen als geschlossene Einheit hinter den Spielern auf dem Feld. Wir haben nach dem frühen Rückstand Moral bewiesen und absolut verdient gewonnen.“

Schon in der dritten Minute
ging das Toreschießen los

Das Torfestival begann bereits in der dritten Minute durch Torjäger Lukas Kleine-Bley. Mit einem Doppelschlag drehten Marco Tassone (8. – Vorarbeit Roman Werner, Lukas Schmetz) und Dennis Lichtenwimmer (12. – Abstauber nach abgewehrtem Werner-Schuss) den Spieß herum. Nach dem 1:3 erneut durch Lichtenwimmer, der eine scharfe Tassone-Hereingabe verwertete (31.), spulten die Hildener souverän ihr Pensum ab. Auch den Ausfall von gleich vier Offensivkräften steckte das Schneider-Team unbeeindruckt weg. Genauso den Anschluss (40.) durch den direkt verwandelten Freistoß von Mittelfeldstratege Michael Behlau. Es dauerte nur drei Minuten, ehe VfB-Kapitän Lukas Schmetz den Eckball von Nils Piotraschke zur 4:2-Halbzeitführung einköpfte.

Nach dem Seitenwechsel drückten die Düsseldorfer anfangs aufs Tempo. Prompt traf Kleine-Bley mit seinem 18. Saisontreffer zum 3:4 (52.). Weitere acht Minuten darauf verfehlte die Einheimischen mit einem Distanzschuss nur knapp das Hildener Genäuse. „In dieser hektischen Spielphase waren wir etwas zu passiv, haben dann aber wieder höher verteidigt und dadurch mehr Akzente gesetzt“, sagte Tim Schneider hinterher. Die Gastgeber, die mit drei Toren offensiv ihr Soll zweifellos erfüllten, blieben bis in die Schlussphase hinein um den Ausgleich bemüht, ohne indes Nick Perkuhn noch einmal bezwingen zu können. Ganz im Gegenteil. Marco Tassone setzte mit seinem achten Saisontor den Schlusspunkt (87.), nachdem sich Nick Hellenkamp im Zweikampf mit SVL-Routinier Ahmet Cebe behauptet
hatte. ER

(ER)