Unterfeldhaus: Werbegemeinschaft - Leckereien am Laufsteg

Unterfeldhaus: Werbegemeinschaft - Leckereien am Laufsteg

Der Kulinarische Herbst auf dem Neuenhausplatz war diesmal auch mit Modenschauen gewürzt.

Unterfeldhaus. Gefeiert wurde rund um den Neuenhausplatz in Unterfeldhaus eigentlich schon immer. "Bisher haben wir das Herbstfest mit regionalen Ständen organisiert", erinnert sich Guido Wacker an die vergangenen Jahre.

Aber irgendwann, so der Vorsitzender der Werbe- und Interessengemeinschaft Unterfeldhaus, brauche man nun mal eine Abwechslung. Zumal die Konkurrenz der Herbstfeste in den Nachbarstädten immer größer und deshalb auch die Zeit der auswärtigen Standbetreiber immer knapper wird.

Essen, Trinken und Mode: Das war daher diesmal das Motto beim "Kulinarischen Herbst", zu dem die Werbegemeinschaft Sonntag nicht nur die Unterfeldhauser eingeladen hatte. "Einfach nur irgendwas machen, das geht gar nicht.

Die Leute wollen schon ein gut durchdachtes Premium-Konzept", erklärt Wacker, warum die Werbegemeinschaft auf Qualität setzt. Deshalb wurde Sonntag unter anderem auch der rote Teppich ausgerollt, auf dem ortsansässige Einzelhändler die Modetrends des Herbstes präsentieren konnten.

Die Cheerleader-Gruppe Dragon Girls begeisterte die Besucher mit einer Tanzshow. Am Weinstand von Gerome Böhler gab es unter anderem Sekt aus Georgien, und Heinrich Görsmeyer vom Gut Grütersaap verköstigte seine Kundschaft mit leckerem Lammfleisch. "Wenn die Schafe auf der Weide genug Ruhe haben, schmeckt das Fleisch besser", klärte der Experte auf.

Wacker, der selbst in Haan wohnt, hat sich durch den dortigen "Haaner Sommer" inspirieren lassen und ein paar Tonnen Sand auf den Neuenhausplatz kippen lassen. Auch wenn die Sonne Sonntag auf sich warten ließ, hatten die Kinder ihren Spaß inmitten von Liegestühlen und Strandspielzeug.

"Die Bewirtung am Sandstrand hat der katholische Kindergarten übernommen", freute sich der Vorsitzende der Werbegemeinschaft über das Engagement.

Die Resonanz der Einzelhändler könnte allerdings besser sein, so Wacker. Nicht alle öffneten Sonntag ihre Türen zum verkaufsoffenen Sonntag.

"Wir lassen uns nicht entmutigen. Wir werden schauen, ob das Konzept im nächsten Jahr so bleiben kann, oder wir was ändern müssen", kündigte der Vorsitzende der Werbegemeinschaft an. Die Besucher waren jedenfalls begeistert. So wie Dieter Benneckenstein: "So was sollte man öfters machen. Hier werden doch sonst abends die Bürgersteine hochgeklappt", sagte der Unterfeldhauser, der seit 30 Jahren im Stadtteil wohnt.

Auch Astrid und Peter Grasse hatten sich mit Walkingstöcken von Hochdahl aus zum Kulinarischen Herbst am Neuenhausplatz auf den Weg gemacht. "Eine schöne Idee", fanden beide.

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