Tausende feiern an zwei Tagen mit der Regiobahn

Tausende feiern an zwei Tagen mit der Regiobahn

Das Verkehrsunternehmen bot den Gästen Live-Musik, Feuerwerk und Sonderfahrten.

Mettmann. „Der Regengott scheint unser Sommerfest zu mögen“, sagte Marcel Winter, Mitarbeiter der Regiobahn, anlässlich der akzeptablen Temperaturen am Wochenende. „Samstagabend hat es vielleicht fünf Minuten genieselt, sonst war es sonnig und schön.“ Entsprechend gut war die Besucherfrequenz, „an beiden Tagen kamen mehrere Tausend Gäste“.

Das Samstagsprogramm stand ganz unter dem Motto „Party“ und deckte mit Live-Acts von Rock über Pop bis Schlager sämtliche Genres ab.

Der Sonntag war familienkompatibel. Da übten sich zum Beispiel Lucas (6), Carina (7) und Emilia (7) als Könige der Lüfte in einem Sicherheitsgurt auf einem ansonsten netzlosen Trampolin, Kilian (2) und Jule (2) traten mit ihren Vätern sowie „Schnuffi“ und „Paula“ beim Eselsrennen gegeneinander an.

Im Mittelpunkt des Interesses vieler erwachsener Besucher standen Sonntag das zum vierten Mal stattfindende Zug-Ziehen, künstliche Landschaften der Modelleisenbahnfreunde, ein mit 60 Teilnehmern weitläufig gestalteter Trödelmarkt sowie verschiedene Sonderfahrten mit der Bahn.

Sonntag um 12 Uhrstartete auf Gleis 2 an der Station Stadtwald ein Zug Richtung Wuppertal und machte in Dornap-Hahnenfurt Station. Diese Strecke wurde in den 1990er Jahren stillgelegt und wird jetzt vom Güterverkehr genutzt. Läuft alles planmäßig, wird die Regiobahn S 28 ab Dezember 2016 hier fahren.

Erster Spatenstich für die Aus- und Umbauarbeiten, so erzählte es Sebastian Iven während der Fahrt, ist Mitte September dieses Jahres, der Arbeitstitel der Zukünftigen Bahnstation lautet „Düssel-Hahnenfurt“ und die Umbaukosten betragen insgesamt etwa 44 Millionen Euro.

„Der Bahnhof hat auch mal bessere Zeiten gesehen“, urteilte Passagier Christian Brück. „Das wird eine Super-Verbindung nach Wuppertal“, freute Fahrgast Paul Deggertich sich.