Sandra Balcke hält den Kontakt zu Mettmanns Bürgern

Mettmann : Sandra Balcke bleibt mit den Bürgern in Kontakt

Die neue Mitarbeiterin ist im Rathaus für die Bürgerbeteiligung zuständig.

Sie arbeitet an einer wichtigen Schnittstelle: Nach ihren ersten Arbeitswochen im Rathaus hat sich Sandra Balcke inzwischen gut in der Stadtverwaltung eingelebt. Im Büro des Bürgermeisters soll die 49-Jährige den Ausbau der informellen Bürgerbeteiligung forcieren.

„Die Verwaltung lädt die Bürger dazu ein, sich aktiv an der Entwicklung von Themen und Projekten zu beteiligen“, sagt Balcke. Dies könne auf unterschiedliche Art und Weise geschehen – von Online-Dialogen bis hin zu Veranstaltungen, bei denen Anwohner und Betroffene ihre Ideen und Vorstellungen in Planungsprozesse einbringen können. Sandra Balcke hofft auf einen lebendigen und vertrauensvollen Austausch zwischen Bürgerschaft und Stadtverwaltung, von dem am Ende alle ­profitieren.

Bürger sollen aktiv in Projekte in Mettmann eingebunden werden

Vor ihrem Wechsel ins Mettmanner Rathaus war Sandra Balcke in einem Regionalverlag in Wuppertal als Verlagsmanagerin tätig und hatte viele Kontakte mit sehr engagierten Bürgern. Außerdem hat sie die in den gleichen Räumen ansässige Immobilien-Standort-Gemeinschaft (ISG) Barmen-Werth bei ausgewählten Projekten unterstützt, die sich für die Attraktivitätssteigerung des Standortes Wuppertal-Barmen einsetzt. Inspiriert durch das vielfältige ehrenamtliche Engagement in Wuppertal beschloss Sandra Balcke, sich auch selbst ehrenamtlich über das „Zentrum für gute Taten“, das zur Stabsstelle „Büro des Oberbürgermeisters/Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement“ gehört, einzusetzen. Daraus erwuchs eine Mitarbeit im Zentrum selbst sowie in einer Projektgruppe, die Ideen und Lösungen für alternative Nutzungen leerstehender Ladenlokale entwickelte.

Auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung war Sandra Balcke auf die Stellenausschreibung in Mettmann aufmerksam geworden. „Ich war sofort begeistert und habe meine Unterlagen eingereicht“, berichtet sie In Mettmann, sagt sie, gebe es bereits ein überwältigendes ehrenamtliches Engagement in den Reihen der Bürgerschaft mit guten Verbindungen zur Stadtverwaltung. „Wir haben viel vor. Darauf freue ich mich.“ arue

(arue)
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