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Mit dem Horn zum Landeswettbewerb

Mettmann : Benedikt Heyden überzeugt mit dem Horn

Der Zehnjährige ist Preisträger im Duett mit seinem Partner beim Wettbewerb „Jugend musiziert“.

Angefangen hat alles beim Jeki-Projekt. Jeki, das steht für „Jedem Kind ein Instrument“. „Da durften wir verschiedene Instrumente ausprobieren“, erzählt Benedikt Heyden. „Und beim Horn habe ich gleich einen Ton herausbekommen.“ Anders als bei der Trompete. So fiel seine Entscheidung auf das Horn. „Das erste Jahr über hat er Horn im Rahmen des Jeki-Projekts an der Schule gelernt“, erzählt seine Mutter Sandra Heyden. „Danach hat er an der Musikschule weitergemacht.“

Inzwischen spielt der Zehnjährige seit rund drei Jahren Horn. Einige öffentliche Auftritte hatte er mittlerweile auch schon. Bei einem Konzert von Nachwuchsmusikern in der Sparkasse, beim Tag der offenen Tür der Musikschule, in der Kulturvilla und für Senioren hat Benedikt bereits gespielt – zusammen mit seinem Horn-Partner Philip. Die beiden sind auch gemeinsam beim Regionalwettbewerb von „Jugend musiziert“ angetreten. Schon im Herbst wurden sie von ihrem Horn-Lehrer angesprochen, ob sie gerne teilnehmen möchten. Dann wurden Stücke ausgesucht. „Man hat zehn Minuten Zeit, und es müssen Stücke aus verschiedenen Epochen gespielt werden“, zählt Sandra Heyden die Bedingungen auf.

„Jugend musiziert“ ist
Benedikts erster Wettbewerb

Obwohl Benedikt und Philip eigentlich Einzelunterricht haben, haben sie sich in der Musikschule getroffen, um gemeinsam zu üben. „Und einmal haben wir uns auch so getroffen“, verrät Benedikt. Das war in den Weihnachtsferien, als kein Musikschulunterricht stattfand. „Man muss auf den anderen achten“, erklärt Benedikt, was das Duett spielen ausmacht, „auf den anderen hören, aber sich nicht ablenken lassen.“

Für Benedikt war es der erste Wettbewerb. „Ich war ein bisschen aufgeregt, aber es hat auch Spaß gemacht“, erzählt er. Natürlich wusste er nicht, was auf ihn zukommt und dass er gleich beim ersten Mal gewinnen würde, hat er ebenfalls nicht erwartet. „Das war eine Überraschung“, meint Sandra Heyden. Aber Benedikt war auch gut vorbereitet. „Vor dem Wettbewerb habe ich fünfmal in der Woche geübt“, erzählt der Zehnjährige. Mit einem Schmunzeln fügt er hinzu: „Aber es gibt auch Zeiten, da übe ich nur einmal die Woche.“ Das liegt vor allem daran, dass Benedikt noch andere Hobbys hat. „Ich spiele Handball und Hockey.“ Beides im Verein. Da fehlt ihm manchmal schlicht die Zeit, sich mit dem Horn zu beschäftigen. Trotzdem mag er dieses ungewöhnliche Blasinstrument. „Der Klang gefällt mir“, sagt er.

Nun muss er sich langsam auf den Landeswettbewerb im März vorbereiten.