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Metzkausen: Neuer Teppich für die Kicker

Metzkausen: Neuer Teppich für die Kicker

In Metzkausen wird Kunstrasen verlegt. Die Funktionsgebäude sollen im Sommer fertig sein.

Metzkausen. Während es in Mettmann an den trüben Novembertagen immer grauer wird, wird es in Metzkausen immer grüner. Nachdem auf dem ersten Fußballplatz des Sportzentrums Auf dem Pfennig bereits der Kunstrasen verlegt wurde, ist auch der nächste Teppich auf der Tragschicht des zweiten Platzes fast fertig. „Wenn wir jetzt keinen Frost bekommen und es trocken bleibt, haben wir bald beide Plätze grün“, sagt Kurt Werner Geschorec, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung, Umwelt, Bau.

Der Kunstrasen, der schwimmend verlegt wird, muss laut Geschorec noch mit Sand beschwert (20 Kilo pro Quadratmeter) und mit Granulat bestreut (fünf Kilo je Quadratmeter) werden, damit der Belag nicht zu stumpf ist. Sobald die Randarbeiten erledigt und die Plätze sicher erreichbar sind, will die Stadt sie für den Spielbetrieb freigeben.

Inzwischen wurde auch mit den ersten Arbeiten für die zwei Funktionsgebäude an den neuen Fußballplätzen sowie am Sportplatz des Heinrich-Heine-Gymnasiums (HHG) begonnen. Doch nach Auskunft Geschorecs werden die Gebäude aller Voraussicht nach erst in den Sommerferien fertig. „Bis dahin müssen die Sportler auch weiterhin noch die Umkleiden des Gymnasiums nutzen“, sagt er. Möglicherweise werden an den zwei neuen Fußballplätzen Container aufgestellt, in denen sich die Fußballer umziehen können.

Beide Funktionsgebäude werden auch bewirtschaftet. An der Schulsportanlage des HHG wird Atatürk Mettmann für die Versorgung von Spielern und Zuschauern sorgen, an den neuen Plätzen wird Mettmann-Sport ein Vereinsheim betreiben.

Im Funktionsgebäude am HHG, das zwischen der Sportanlage und den Parkplätzen an der Hasselbeckerstraße entsteht, werden die Bürger-Schützen einen Schießstand mit einem kleinen Raum bekommen. Das zweigeschossige Gebäude soll auch als Lärmschutzwand für die dahinter liegende Wohnbebauung dienen.

Sobald große Laster die Baustelle des Sportzentrums nicht mehr regelmäßig anfahren müssen, will die Stadt den Startschuss für den Bau der Straße entlang der Sportstätten zur Außenbürgerschaft geben. „Hätten wir früher mit den Arbeiten begonnen, wären Teile der Straße durch die Schwertransporter vermutlich schon längst beschädigt worden“, sagt Geschorec.

In gut zwei Wochen sollen die Straßenränder angelegt und die Tragschicht der künftigen Fahrbahn, wo es nötig ist, ausgeglichen werden. „Dann wird die Straße asphaltiert. Wir wollen das bis Weihnachten fertig kriegen“, sagt der Fachbereichsleiter.

In der Vergangenheit hatte es im Rathaus immer wieder Beschwerden von Anwohnern der Außenbürgerschaft über den schlechten Zustand des matschigen Weges mit vielen Schlaglöchern gegeben.