Mettmann: Queen-Coverband - Ein mitreißendes Imitat

Mettmann: Queen-Coverband - Ein mitreißendes Imitat

Die Zuschauer waren begeistert. Die Queen-Coverband „God save the Queen“ mit Frontmann Henry Rose lieferte am Samstag eine tolle Bühnenshow ab.

Mettmann. Mit großen Erwartungen sind viele Fans der legendären englischen Rockgruppe "Queen" am Samstagabend in die Stadthalle gekommen. Die Coverband "God save the Queen" hatte sich angekündigt, die 80er-Jahre noch einmal aufleben zu lassen.

Das Ehepaar Reinke aus Mettmann wartete im Foyer gespannt auf den Einlass. "Wir lassen uns überraschen. Wir haben gelesen, dass sogar original Queen-Live-Effekte in die Bühnenshow integriert sein sollen", erzählten sie. Mit rund 200 verkauften Tickets im Vorverkauf und 100 Karten an der Abendkasse war die Neandertalhalle gut gefüllt.

Währenddessen bereitete sich die Band hinter den Kulissen auf ihren Auftritt vor. "Wir sind total aufgeregt", gab Gitarrist Stefan Pfeiffer zu. Während Bassist Christoph Stowasser ankündigte: "Queen heißt Rock. Das wird heute eine richtige Rockshow werden". Neben ihm verwandelte sich Sänger Henry Rose gerade in den legendären Freddy Mercury mit stilechtem Schnurrbart, Trainingshosen und gelber Lederjacke.

In dieser Montur wurde er vom Publikum begeistert begrüßt. Er raste über die Bühne, fiel auf die Knie, riss die Faust in die Luft, spielte Luftgitarre und "hauchte" Hits wie "Killer Queen", "Friends will be friends" und "Don’t stop me now" neues Leben ein. Die Ballade "Bohemian Rhapsody" gab Henry Rose in einem goldenen, mit Pailletten besetzten Body am Piano zum Besten. "Love of my life" sang er als Polizist verkleidet. Mit den Klassikern "We will rock you" und "We are the champions", die die Band dem "tollen Mettmanner Publikum" widmete, ging das Konzert zu Ende. Henry Rose bedankte sich, das große Vorbild bis ins letzte Detail imitierend, im Hermelinmantel und mit Krone beim Publikum.

Nach der dreistündigen Vorstellung waren sich im Zuschauerraum alle einig. "Das sollte man sich nicht entgehen lassen. Ich hätte es bereut, wäre ich nicht gegangen", war sich Hans Jürgen Schneider sicher. Ute Plötzer und Simone Grätz aus Haan sind "begeistert". "Die Musik reißt richtig mit, da fühlt man sich direkt 20 Jahre jünger".

Echte Queen Fans sind auch Birgit und Wolfgang Plescher aus Mettmann. "Wir sind froh, dass es so ein Konzert auch mal in Mettmann gibt und wir nicht nach Düsseldorf oder Köln fahren müssen. Die Mettmanner lechzen fast nach Kultur", sagten sie. Maike Güngerich machte der Revivalband schließlich das größtmögliche Kompliment. "Wenn man nicht wüsste, dass Mercury tot ist und Queen mit ihm nicht mehr existiert, dächte man wirklich, sie hätten heute Abend dieses großartige Konzert gegeben".

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