Innovativer Schulsport in Mettmann Grundschule Herrenhauser Straße schnappt sich einen Sportabzeichen-Preis

Mettmann · Schüler sollen Spaß am Sport entwickeln. Dazu hat die GGS ein passendes Konzept.

  Ute Wiegand (rechts, Sparkasse) gab den Kindern, Schulleiterin Silke Evers (mittig) und Lehrerin Heike Surrey (links) die Urkunde.

Ute Wiegand (rechts, Sparkasse) gab den Kindern, Schulleiterin Silke Evers (mittig) und Lehrerin Heike Surrey (links) die Urkunde.

Foto: Kreissparkasse

(dne) Mit Aktionstagen hat die Grundschule (GGS) an der Herrenhauser Straße Kraft, Koordination, Schnelligkeit und Kondition der Schülerinnen und Schüler gefördert. Und damit zugleich die Jury des Sportabzeichen-Wettbewerbs überzeugt. Das Preisgeld von 1000 Euro kann die Schule gut gebrauchen.

Die GGS gehört zu den Siegern beim Sportabzeichen-Wettbewerb 2023 der Sparkassen-Finanzgruppe. „Bei diesem Wettbewerb werden die bundesweit überzeugendsten Projekte in sechs Themenschwerpunkten ausgezeichnet“, erklärt Ute Wiegand, die bei der Kreissparkasse Düsseldorf die Beratungs-Center Rathaus und Stübbenhaus leitet. Die GGS Herrenhauser Straße hat sich in der Kategorie Innovation gegen andere Mitbewerber durchgesetzt. „Die Schule hat nicht nur einen, sondern gleich zwei Schwerpunkttage initiiert – für die gesamte Schulgemeinschaft. Das ist eine Super-Aktion, mit der die Schule den Spaß an der Bewegung, die Fitness und die Gesundheit der Kinder fördert.“

Am ersten Sportaktionstag ging es darum, etwas für die Fähigkeiten Kraft, Koordination und Schnelligkeit zu tun. Zusätzlich zu den Übungen für das Sportabzeichen gab es Spaßübungen, die in größeren Teams absolviert wurden. Die Schülerinnen und Schüler erhielten Laufkarten, um eigenständig ihre Ergebnisse notieren und so besser verfolgen zu können.

Der zweite Tag fand im Herbst statt. Nun stand ein Ausdauerlauf an. Zusätzlich gab es während des ganzen Jahres 2023 Übungsmöglichkeiten und Abnahmen im Unterricht. Für den Bereich Koordination hat die Schule in Kooperationen mit örtlichen Vereinen alternative Prüfungen durch Tischtennis-, Golf- oder Fußball-Abzeichen angeboten.

„Bei alldem spielt die Herkunft der Kinder keine Rolle“, sagt Heike Surrey, die sich um die Teilnahme am Wettbewerb gekümmert hat. „Sprachliche Voraussetzungen sind nicht relevant für die sportliche Leistung, alle durften ihre beste sportliche Leistung zeigen.“

Die Schule kann das Preisgeld von 1000 Euro aus dem Sportabzeichen-Wettbewerb gut gebrauchen, berichtet Schulleiterin Silke Evers: „Wir werden einige Basismaterialien ergänzen, die im Laufe der Jahre verschlissen sind. Dazu zählen Tischtennisbälle und -schläger sowie Softbälle. Darüber hinaus möchten wir Ogosport Sets mit Wurfscheiben und Softbällen für das Pausen-Spielehäuschen und Badmintonschläger sowie Rückschlagspiele für den Unterricht anschaffen.“

Im Schwimmen erhalten die Schülerinnen und Schüler in je zwei Schulhalbjahren Unterricht, in Stufe 4 teilweise auch eine Förderung, Letzteres wieder in Kooperation mit dem Sportverein me-sport vor Ort. „So führen wir alle Schülerinnen und Schüler an den regelmäßigen Sport heran und tragen dazu bei, dass die Kinder ihn als Teil ihres Alltags erleben“, sagt Surrey.

(dne)