Mettmann : CDU will Fahrradweg auf der L 156

Die CDU möchte, dass die Stadt Mettmann mehr Angebote für Fahrradfahrer bietet.

Der aktuelle Haushaltsplanentwurf gerät in die Kritik. Nach der UBWG äußert nun die CDU Bedenken. Relevante Informationen und Erläuterungen fehlen, so dass es unmöglich ist, Entscheidungen zu treffen. Nach ihrer Klausurtagungen ist sich die Fraktion einig, eine reihe von Anträgen im Rat der Stadt zu stellen. Das teilten Fraktionsvorsitzender Richard Bley und Parteivorsitzende Gabriele Hruschka jetzt mit.

Beklagenswert aus CDU-Sicht sind allgemeine Unzulänglichkeiten in der Verwaltung. Anträge werden nicht oder nur unzureichend beantwortet, 30 Prozent gestiegene Personalkosten würden mit der Einstellung von Kindergärtnerinnen begründet, das Defizit im Haushalt steige trotz erheblicher Mehreinnahmen.. Angesichts eines Defizits von 3,78 Millionen Euro versuchen die Christdemokraten, „kostenintensive Pläne zu vermeiden“, einige Eckpunkte für die Zukunft wurden jetzt skizziert.

Auch der Ausbau des Ehrenamtes soll gefördert werden

Dazu sollen eine Bürgerstiftung initiiert werden, mehr für ein sauberes Stadtbild getan werden und eine neue Kita, am liebsten als Waldkindergarten, geplant werden. Nicht nur welche Standorte in Frage kommen, „vorübergehend sollten auch provisorische Möglichkeiten bedacht werden“. Auch Ausbau und Wertschätzung des Ehrenamts sollen gefördert werden. Die Christdemokraten wollen dafür 10 000 Euro im Haushalt bereitstellen. Damit sollen engagierte Bürger Wertgutscheine als Dankeschön bekommen, die in Mettmanner Geschäften einlösbar sind.

Ganz wichtig ist der Fraktion auch, dass im Haushalt genügend Mittel eingesetzt werden, dass die Caritas für Flüchtlinge geeignete Wohnunterkünfte finden kann, damit die Flüchtlinge nicht länger in den Flüchtlingsunterkünften bleiben müssten. Als weiterer Dauerbrenner wurde der Aus- und Umbau in Richtung fahrradfreundlicher Stadt thematisiert. Auf der L 156 soll beispielsweise auch ein Fahrrad- und Fußweg geplant werden.

Aber auch Förderprogramme müssen gecheckt werden, um eventuelle Unterstützung für Mettmann nutzen zu können, etwa für Fahrradstellplätze ebenso wie innerhalb der Verwaltung. Mitarbeiter, die per Rad zur Arbeit kommen, sollen hier für ihre Dienstfahrräder Parkplätze und für sich selbst Duschen vorfinden, wünscht die CDU diesbezüglich. „Eine Fülle von Maßnahmen, die sich an den Bedürfnissen der Menschen in der Stadt orientiert“, hieß es. „Genau wie bei der Diskussion um die Einführung einer Gesamtschule“, sie hängt nur vom Votum der Elternbefragung ab.“

Vor allem ist die CDU überzeugt von der parteilosen
Bürgermeisterkandidatin Sandra Pietschmann. Sie bringt die „besten Voraussetzungen dafür mit, den Kompass im Verhältnis zwischen Rat und Verwaltung wieder auf ‚vertrauensvoll und miteinander’ zu stellen und die Mitarbeiter im Rathaus besser zu motivieren“, erklärte Richard Bley stellvertretend für seine Mettmanner Partei.