Kriminelle Kinder und Jugendliche im Kreis Mettmann „Kurve kriegen“ geht nur mit Vertrauen

Kreis Mettmann · Alle diskutieren zurzeit über die wachsende Zahl krimineller Kinder und Jugendlicher. Im Projekt „Kurve kriegen“ arbeiten Caritas und Polizei daran, dass genau das nicht passiert. Kein leichter Job.

Das Projekt „Kurve kriegen“ bedeutet Vorbeugung: (V.l.) Polizeihauptkommissarin Anna Müller-Lindloff, Sozialpädagoge Nils Ostermann und Abteilungsleiterin Katja Neveling, beide von der Caritas.

Das Projekt „Kurve kriegen“ bedeutet Vorbeugung: (V.l.) Polizeihauptkommissarin Anna Müller-Lindloff, Sozialpädagoge Nils Ostermann und Abteilungsleiterin Katja Neveling, beide von der Caritas.

Foto: Caritas Mettmann

Das größte Lob hat die Polizei Schweden dem Projekt „Kurve kriegen“ gemacht. „Rätt Kurva“ soll dort an drei Standorten strafrechtlich auffälligen Kindern und Jugendlichen Perspektiven jenseits der Kriminalität aufzeigen. Im Kreis Mettmann läuft die Begleitung von Acht- bis Fünfzehnjährigen seit August 2018. 72 junge Menschen mit anfangs schlechter Sozialprognose wurden durch das Team, bestehend aus Kreispolizei und Caritas begleitet. Abteilungsleiterin Katja Neveling von der Caritas sagt: „Gemeinsam leisten wir eine wertvolle und erfolgreiche Arbeit.“