Johanna Klugstedt: 15 Jahre Institut für Gesundheitsförderung

Johanna Klugstedt: 15 Jahre Institut für Gesundheitsförderung

Seit 15 Jahren leitet Johanna Klugstedt (52) das Institut für Gesundheitsförderung am EVK. Zum neuen Job gab’s noch ein Institut dazu.

Mettmann. Sie könnte sich „Flügel essen“ und auf der Yogamatte entspannen. Oder mit Wassergymnastik für Frühaufsteher fit in den Tag starten. Es ist ein Leben inmitten von Gesundheit, von dem Johanna Klugstedt selbst sagt: „Das ist eine glückliche Fügung“.

Damals, als sich die Türen zum Institut für Gesundheitsförderung (IfG) für sie öffnen sollten, hatte die jetzige Leiterin gerade ihr Diplom als Sozialpädagogin in den Akten verstaut. „Vorher hatte ich als freie Mitarbeiterin damit begonnen, die Elternschule aufzubauen“, erinnert sich Johanna Klugstedt an ihre Anfänge im Mettmanner Krankenhaus. Danach ging es offenbar weiter mit den glücklichen Fügungen.

Mit der Bitte um einen Job lief sie bei der Geschäftsführung offene Türen ein. „Wir machen das, und dann gründen wir direkt auch noch ein Institut“, sagte Krankenhauschef Bernd Huckels damals mit dem sicheren Gefühl, dass das nur eine gute Idee sein könne. Nach 15 Jahren kann man sagen: Es war eine gute Idee. Das Kursprogramm kann sich sehen lassen, die Teilnehmerzahlen ebenso. Und immer noch mittendrin: Johanna Klugstedt.

Hat man eigentlich nicht irgendwann selbst das Gefühl, jeden Trend mitmachen oder Dauergast beim Arzt werden zu müssen? „Absolut nicht“ stellt Johanna Klugstedt sofort klar. Vom zwanghaften Umgang mit der eigenen Fitness hält sie überhaupt nichts. Bei Ärzten trifft man sie eher selten.

Mehr von Westdeutsche Zeitung