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Helau! Möhnen feiern im Mettmanner Rathaus

Mettmann : Jecke lassen ihrer Kreativität freien Lauf

Mit Mettwürstchen, Bier und einfallsreichen Kostümen feierte die Stadtverwaltung.

Dort, wo normalerweise der Rat tagt, im zweiten Stock des Rathauses, stand an Altweiber alles Kopf: Die Mitarbeiter der Mettmanner Stadtverwaltung feierten den Auftakt in die heiße Phase der Karnevalssession. Es gibt zwar keinen Rathaussturm in Mettmann – und so blieb der als Seemann verkleidete Bürgermeister Thomas Dinkelmann auch weiterhin der Chef unter den Möhnen – doch die Wiever gaben sich trotzdem gerne ein Stelldichein und feierten in fantasievollen Kostümen zur Musik eines DJ im Kostüm eines halbstarken Muskelprotzes, der einen Karnevalshit nach dem anderen auflegte. Viele brachten selbst gemachte Leckerbissen mit, so dass die kulinarische Auswahl von Mettwürstchen über Kartoffel- und Nudelsalat bis hin zu Kuchen und Berlinern reichte. Gute Grundlage für das ein oder andere Bierchen, dass es zum Preis von 1,50 Euro gab.

Eine Kuh schunkelte
mit einem Schuljungen

Und so entstand unter den Gästen der Party ein buntes und farbenprächtiges Miteinander: Da schunkelte eine Kuh mit einem Schuljungen, da mischten sich die Panzerknacker unter Clowns, die Damen der Personalabteilung kamen als Wolken, andere als Duschbad. Kämmerin Veronika Traumann verbarg sich hinter einer geheimnisvollen Maske und konnte trotz des drohenden Haushaltsdefizits noch ein strahlendes Lächeln auflegen. Kann da womöglich Wirtschaftsförderer Stephan Reichstein helfen, der sich als illustre – und gewiss auch vermögende – Persönlichkeit aus dem Morgenland verkleidet hat? Vielleicht geht der stellvertretenden Bürgermeisterin Ute Stöcker (CDU) als Spinne ja noch ein Geldgeber ins Netz, und nötigenfalls wirft Amtsleiterin Marion Buschmann, die sich als Cowgirl verkleidet hatte, ja auch noch passenderweise das Lasso aus.

Möglichkeiten haben die Möhnen mehr als genug. Mettmanns Bürgermeister Thomas Dinkelmann war ein sichtlich gut gelaunter Gast auf der Rathausparty: „Das machen wir schon seit einigen Jahren so“, und dass sich seine Mitarbeiter so einbringen und in lockerer Atmosphäre feiern können, freue ihn sehr.