Wassersport: Haaner Taucher treten auf der Messe Boot in Düsseldorf auf

Wassersport : Haaner Taucher treten auf der Messe Boot in Düsseldorf auf

Die Unterwasser-Show griff die Sportart „Mermaiding“ auf.

Die Düsseldorfer Messe Boot wurde in diesem Jahr unter Beteiligung des Haaner Tauch- und Sportclubs Manta eröffnet. Kinder und Jugendliche des Vereins führten, anlässlich des 60-jährigen Bestehens ihres Verbandes (TSV NRW), eine besondere Unterwasser-Show in Meerjungfrauenflossen auf. Das „Mermaiding“ wird 2024 olympisch und der TSC für diese Disziplin der größte Leistungsstützpunkt in Nordrhein-Westfalen.

Es sei schon etwas ganz Besonderes, dieser Auftritt zur Eröffnung der Messe in drei Metern Tiefe und vor gut 2000 erwarteten Besuchern, sagt Vereinsvorsitzender Gero Legner nicht ohne Stolz. Am Vorabend, kurz vor der Generalprobe im Schwimm- und Sportbad der Gartenstadt haben sich seine Schützlinge, allen voran Tochter Lena (15) und ihre Kameraden Jeremy Rick (15) und Tammy Knipper (14), als Arielle, König Triton und Krabbe Sebastian, in Schale geworfen und sind bereit für die letzte Probe vor dem großen Auftritt.

Mit einer kleinen Unterwasser-Show zur Geschichte der kleinen Meerjungfrau Arielle wollte der TSC Manta auf der „Boot“ zum einen für den Tauchsport, zum anderen aber für die Trendsportart „Mermaiding“ werben, „die jetzt gerade stark im Kommen ist“, sagt Legner. Derzeit gebe es in der Region noch gar nicht so viele Vereine, die diese besondere Sportart anbieten. Doch das dürfte sich spätestens nach den Olympischen Sommerspielen in Frankreich 2024 deutlich ändern. Denn dann, so hat es sich das Gastgeberland gewünscht, wird Mermaiding olympisch.

Beim Mermaiding schwimmen die Aktiven mit einer Meerjungfrauenflosse. Sie schlüpfen in einem sogenannten „Tail“ mit befestigter Monoflosse an den Füßen und können sich durch einen eleganten Flossenschlag schneller im Wasser bewegen. „Mit der Flosse ist man in der Regel doppelt so schnell, und geübte Taucher und Schwimmer schaffen es, 50 Meter zurückzulegen, ohne aufzutauchen um Luft zu holen“, erklärt Legner.

Eine solch geübte Meerjungfrau ist dessen Tochter Lena Legner. Während der Unterwassershow schwimmt sie Apnoe, das heißt, ganz ohne Sauerstoffflasche, während ihre zwei Kollegen in ganzer Montur in die Fluten steigen. „Während der Show holt sich Lena von Jeremy oder Tammy dann Luft“, erläutert Vater Gero Legner. Schließlich sei die Show, für die sie gut ein halbes Jahr trainiert haben, inklusive der Scooter-Kinder (Joshua Kozian, Romy Meyer, Benedikt Krönig und Jan-Niklas Kalthoff) auf 30 Minuten ausgelegt.

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