Haan: Sportplatz-Sanierung liegt im Zeitplan

Haan: Sportplatz-Sanierung liegt im Zeitplan

Mit der Modernisierung der Umkleiden wird in der HochdahlerStrasse im August begonnen. Das Budget wird dabei leicht überschritten.

Haan. Während die Arbeiten an der Modernisierung der Sportanlage Hochdahler Straße in vollem Gang sind, wird die Instandsetzung der Umkleiden erst Anfang August in Angriff genommen.

"Wir machen das, was dringend notwendig ist, damit sich die Sportler dort ordentlich umziehen", sagt Ute Eden, Leiterin des städtischen Gebäudemanagements. Es sei keine energetische Komplettsanierung, sondern auf die kommenden 15 Jahre ausgerichtet - so lange wird die Lebensdauer des Sportplatzes berechnet.

250 000 Euro wurden dafür bereitgestellt. "Aber wir werden das Budget leicht überschreiten", kündigt Ute Eden bereits an. Die Bodenplatten unterhalb der Duschen sind so marode, dass Abstützungen im Kriechkeller darunter eingebaut werden müssen.

Darüber hinaus muss eines der Dächer repariert, das andere komplett erneuert werden. "Erst wenn diese Arbeiten und die Abstützung des Bodens abgeschlossen sind, können wir die Fliesen abstemmen", sagt sie.

Während an den Umkleiden zurzeit noch nichts passiert, werden auf der Sportanlage die Pflasterarbeiten fortgesetzt, die Laufbahnen gelegt und die große Fläche für den Kunstrasen geebnet. Die Drainage ist bereits verlegt, die Stehstufenanlage erneuert.

Auch wo Weitsprung-, Hochsprung- und Kugelstoßanlage und das Volleyballfeld entstehen, ist schon zu erkennen. "Wir liegen voll im Zeitplan und im Budget, alle Arbeiten sind vergeben", sagt Technischer Dezernent Matthias Buckesfeld, beim Ortstermin mit der WZ. 1,35 Millionen Euro kostet die Modernisierung (ohne Gebäude).

"Unsere nächste Baustelle wäre der neue Sportplatz in Gruiten", sagt Buckesfeld. "Wir müssen dort ja Baurecht schaffen und klären zurzeit die Fragen des Artenschutzes", sagt er. Im kommenden Jahr will er die Bauleitplanung angehen.

Dass die Verlagerung des Sportplatzes aus finanziellen Gründen verschoben wird, hält er nicht für notwendig. "Da sehe ich keinen Bedarf, schließlich refinanziert sich das Projekt ja zum Teil aus dem Verkauf des alten Sportplatzgeländes." Und: "Wir haben in das Projekt ja schon viel Zeit und bestimmt 200 000 Euro gesteckt."

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