Erkrath: Gink - Das Ende der Holperstrecke

Erkrath: Gink - Das Ende der Holperstrecke

Am Montag beginnen die Sanierungsarbeiten.

Erkrath. Wenn es um die Wahl "Erkrath sucht den asphaltierten Acker" ginge - die Straße Gink hätte große Chancen auf einen Spitzenplatz. "Wir haben in der Vergangenheit nicht mehr gemacht als erforderlich", räumt Tiefbauamtsleiter Peter Heffungs sein.

Flickschusterei war jedoch gestern, Sanierung im großen Stil folgt ab der kommenden Woche. Dann wird die Gink, zwischen Düsseldorfer Straße und Tunnel, komplett erneuert. Rund 270 000 Euro investiert die Stadt in einen Bürgersteig, der diese Bezeichnung auch verdient, an der westlichen Seite der Straße sowie in eine neue Fahrbahn samt Unterbau. "Weihnachten wollen wir fertig sein", so Heffungs.

In diesen Zeitrahmen eingerechnet hat er auch die Erneuerung und Verschiebung des Fahrbahnschwellers, der noch in Höhe des Sportplatzes liegt. "Der wandert ein Stück in Richtung Tunnel." Das Asphaltkissen dient übrigens nicht etwa der Verkehrsberuhigung, sondern dem Hochwasserschutz, wenn der Hubbelrather Bach auf Abwege gerät.

Die Kosten teilen sich Stadt und Anwohner nach dem Kommunalabgabengesetz (KAG). Was bedeutet, dass die Anlieger rund 100 000 Euro der Baukosten übernehmen. Von dieser Summe wiederum trägt das Hotel Mercure den Löwenanteil.