Erkrath: Endspurt im Bavier-Center

Erkrath: Endspurt im Bavier-Center

Noch regieren die Handwerker im ehemaligen Hertie-Kaufhaus. Aber der Eröffnungstermin 30. Juni wird gehalten.

Erkrath. Das ehemalige Hertie-Kaufhaus hat mit der neuen Bezeichnung Bavier-Center nicht nur seinen Namen gewechselt. Auch das Angebot wird sich ändern. Wie weit die Umbauarbeiten sind, hat die WZ vor Ort erfahren.

Es herrscht emsiges Treiben auf der Baustelle: Schier unzählige Männer arbeiten am Gesicht des Einkaufszentrums. Im Inneren wird gehämmert, es werden Decken und Wände verkleidet. Außen entsteht das leuchtend gelbe Zierelement. Drei Arbeiter sind mit den Aufzügen beschäftigt: Statt nur einem wird es künftig drei Stück geben.

Und wo die Erkrather demnächst ihre Brötchen kaufen können, bauen Handwerker gerade die ersten Möbel auf. "Es sieht alles noch sehr unfertig aus. Aber auch in zehn Tagen werden sich die Passanten noch fragen, wie das gehen soll, bis zur Eröffnung am 30. Juni fertig zu sein", sagt Christian Braun, zuständiger Projektleiter der Hahn Gruppe.

"Wir liegen jedoch gut im Zeitplan. Momentan läuft alles parallel: Trockenbau, Boden legen, Elektrik, Arbeiten an der Außenanlage." Tatsächlich ist im Inneren zu erahnen, wie alles einmal aussehen wird. Wiederzuerkennen ist einzig die Treppe mit dem blauen Geländer, die auf das Parkdeck führt.

Durch das Gebäude führt jetzt ein breiter, gebogener Gang, an dessen Seiten sich die Ladenlokale befinden - bislang nicht mehr als leere, teils riesige Räume, mal mit Teppich ausgelegt, mal ist noch der blanke Estrich zu sehen. "Wir haben alle Flächen vermietet. Neben C&A, Rewe, Ernsting’s Family, dem Drogeriemarkt dm und der Glocken-Bäckerei ziehn ein Schuh- und Schlüsseldienst sowie ein Euronics-Händler ein", sagt Braun.

Und auch eine öffentliche, behindertengerecht gestaltete Toilette wird es geben. Die größte Fläche in dem Gebäude nimmt Rewe ein: Das Geschäft zieht sich mit 3.200 Quadratmetern, doppelt so viel wie zuvor, über die ganze Front. "Wir beginnen, uns aus den Mietflächen zurückzuziehen und übergeben die Räume an die Mieter", sagt Braun.

"Für die Bodenarbeiten, den Deckenanstrich und alle baulichen Dinge sind wir verantwortlich, für die Inneneinrichtung der Mieter. Insgesamt hat die Hahn Gruppe rund 10,5 Millionen Euro investiert."

Bei den Passanten wächst die Neugier. "Es kommt vor, dass sich ein Passant aus Neugier auf die Baustelle verirrt. Diejenigen müssen wir dann herauskomplimentieren", sagt Braun lachend.

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