Erkrath: Bürger bekommen Kündigung zu spüren

Erkrath: Bürger bekommen Kündigung zu spüren

Straßensanierungen verzögern sich wegen Personalengpass im Tiefbauamt.

Erkrath. Wer Karriere machen möchte, muss Erkrath verlassen - zumindest dann, wenn er Mitarbeiter der Verwaltung ist. Die Auswirkungen solch fehlender Entwicklungsmöglichkeiten in einer vergleichsweise kleinen Verwaltung bekommen die Bürger immer stärker zu spüren.

Nachdem die Sanierung des Hochdahler Marktes wegen Kündigung der für das Projekt zuständigen Ingenieurin - die geht nach Köln - auf den Herbst verschoben worden war, schien mit der Einstellung einer Nachfolgerin zum 1. Juni das planerische Gleichgewicht wieder hergestellt.

Der Schein trügt. Jetzt teilte die Verwaltung nämlich mit, dass der Bürgermeister die Kündigung des verblieben Ingenieurs in der Hauspost fand. Er verlässt die Verwaltung Ende Juni in Richtung Düsseldorf. Die Regelung der Nachfolge wird rund drei Monate in Anspruch nehmen. Damit arbeitet die Neue zunächst alleine.

Die gute Nachricht: Der Hochdahler Markt ist diesmal nicht betroffen, weil er von der neu eingestellten Fachfrau betreut wird. Die weniger erfreuliche Konsequenz der jüngsten Kündigung nennt Bürgermeister Arno Werner: "Der Kollege, der uns verlässt, war für die Straßensanierung zuständig." Projekte wie die Sanierung der Morper Alle würden sich dadurch verzögern. aram

Mehr von Westdeutsche Zeitung