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Die Rosenhöfe in Hochdahl und Alt-Erkrath stellen sich vor

Tag der offenen Tür : Wohnanlagen Rosenhof stellen sich vor

Die Seniorenwohnanlagen in Alt-Erkrath und Hochdahl sind am Sonntag von 14 bis 17 Uhr für Besucher geöffnet. Ein erster, vorsichtiger Schritt in Richtung Öffentlichkeit, willkommen sind Geimpfte und Genesene.

Gelegentlich gibt es noch Corona-Infektionen im Haus, aber die große Welle scheint allgemein gebrochen. Dennoch gilt für Bewohner, Mitarbeiter und natürlich für Besucher nach wie vor Maskenpflicht in den öffentlichen Bereichen der Rosenhof-Wohnanlagen. Zum Schutz der Senioren sei dies einfach unverzichtbar, sagt Falck von Hahn, der das Hochdahler Haus (Baujahr 1978) leitet. Dort und am zweiten Standort Alt-Erkrath (Baujahr 1984) laufen derzeit die Vorbereitungen für den Tag der offenen Tür am kommenden Sonntag. Beide nahezu identisch gestalteten Wohnanlagen verströmen äußerlich noch den Charme der siebziger Jahre. Die Fassaden sind jeweils in Ocker, Weiß und Grün gehalten, orangefarbene Markisen bieten Sonnenschutz. Alle elf Rosenhöfe im Bundesgebiet sehen ähnlich aus.

Gediegene Wohnlichkeit bestimmt das Bild in den beiden Häusern

Drinnen regiert gediegene Wohnlichkeit, schon im Eingangsbereich gibt es neben einer rund um die Uhr besetzten Rezeption mehrere Sitzecken mit jeweils einem Tisch und mehreren Sesseln mit blumigen Mustern, der Geräusche schluckende Teppichboden ist makellos. Glastüren gewähren dem Gast einen Einblick in das Hausrestaurant und die Bibliothek mit Flügel, in der regelmäßig klassische Konzerte stattfinden. Im gesamten öffentlichen Bereich gibt es WLAN, damit technisch versierte Senioren bei Bedarf mit Kindern oder Enkeln skypen können – in Zeiten von Corona erwies sich dieser Service als besonders wichtig. Der Rosenhof gehört, das wird Besuchern schnell klar, zur gehobenen Kategorie der Seniorenwohnanlagen. Wer hier lebt, zahlt bereits für die kleinste Wohneinheit (31,30 Quadratmeter mit Küchenzeile und eigenem Bad) knapp über 1900 Euro pro Monat, inklusive Reinigung, Wartung, Heizung und Mittagessen. Dafür wird den Bewohnern einiges geboten: Der Service des Hauses trägt das Qualitätssiegel des medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) mit der Note 1. Es gibt auch einen hauseigenen Tante-Emma Laden, eine Sparkassen-Niederlassung, einen Friseur, einen Beauty-Salon, Massage und Krankengymnastik, ein Schwimmbad, eine Sauna, einen Fitnessraum und, auch nicht ganz unwichtig: Das Haus verfügt über eine kleine Tiefgarage und jeder Bewohner hat ein eigenes Kellerabteil, um Sachen einlagern zu können.

Zum Tagesprogramm gehört eine Vielzahl von regelmäßigen Angeboten, etwa Sitzgymnastik, Gedächtnistraining, die Kreativgruppe, Schach und Boccia im Außenbereich. Und dann sind da noch die zusätzlichen Angebote: Ausflüge ins Theater, ins Museum, ins Kino, zum Einkaufen. „Unsere Bewohner sind sehr aktiv“, weiß der Hochdahler Direktor Falck von Hahn. In Hochdahl gibt es 243 Appartements, die zwischen 31 und 120 Quadratmeter groß sind, und eine Pflegestation mit 51 Plätzen. In den vier Hausflügeln leben derzeit etwa 300 Bewohner, manche von ihnen schon seit mehreren Jahrzehnten. „Damals war es noch üblich, schneller in eine Wohnanlage zu wechseln und das Eigenheim aufzugeben. Heute gibt es deutlich mehr Angebote im Bereich der häuslichen Pflege und die Menschen bleiben daher auch länger in ihren Häusern oder Wohnungen“, sagt von Hahn.

An der Beliebtheit der Rosenhöfe habe das allerdings nichts geändert. „Wir führen eine Warteliste mit Interessenten, die eine jährliche Anwartschaftsgebühr von 69 Euro zahlen, bei zwei Personen 81 Euro“, erläutert Susanne Löhr, die den Bereich Beratung und Vermietung in Hochdahl leitet. Unentschlossenen empfiehlt sie, vom Probewohnen Gebrauch zu machen. „Das ist ideal, um Haus, Bewohner, Mitarbeiter und Umgebung kennenzulernen“.