1,3 Milliarden Euro Schulden Wie stabil ist der Konzern „Stadt Monheim am Rhein“?

Monheim · Kämmerin und Finanzchef stehen beim CDU-Polittalk Rede und Antwort. Die Zweifel an der Finanzarchitektur ausräumen können sie nicht.

 Monheim – hier die Altstadt – von oben. Die Stadt fährt einen offensiven Kurs mit hohen Investitionen. Doch vieles ist auf Pump finanziert.

Monheim – hier die Altstadt – von oben. Die Stadt fährt einen offensiven Kurs mit hohen Investitionen. Doch vieles ist auf Pump finanziert.

Foto: Matzerath, Ralph (rm)/Matzerath, Ralph (rm-)

Ein Missverständnis zwischen Kämmerin und Publikum. Beim jüngsten „Polit-Talk“ der Monheimer CDU im „Pfannenhof“ will der Fragesteller wissen: Und wenn es bei den Monheimer Kulturwerken oder anderen Stadttöchtern „mal brennt, wer haftet dann? Die Stadt ist doch zu 100 Prozent Eigner dieser Gesellschaften?“ Kämmerin Nina Richter versteht die Frage wörtlich, verweist auf die Feuerversicherung. Dabei ist sie bildlich gemeint, im Klartext: Wenn einige der Stadttöchter die Kredite nicht bedienen können, dann steht die Stadt knietief in der Sch...! Oder etwa nicht? Sind doch allein für die Kulturraffinerie für die nächsten vier Jahre gut 90 Millionen Euro Kreditvolumen eingeplant.