1. NRW
  2. Kreis Mettmann
  3. Langenfeld und Monheim

„Tiger Sprint“: Parcours für Kinder

„Tiger Sprint“: Parcours für Kinder

Maximilian Frenken und Daniel Schäfer haben einen Parcours entwickelt, mit dem sie für Bewegung werben.

Monheim. Immer mehr Menschen versammeln sich am Samstagmittag im Eingangsbereich des Monheimer Tores. Kinder wuseln wild umher, ein paar Erwachsene in weißen T-Shirts mit Tigermotiv kümmern sich um die letzten Vorbereitungen. Um 13 Uhr fällt der Startschuss für das Finale des ersten „Tiger Sprints“.

In den vergangenen Tagen war das Initiatoren-Team um Maximilian Frenken und Daniel Schäfer in Monheim und Langenfeld an sieben Schulstandorten unterwegs und gab knapp 2000 Schülern die Möglichkeit, den von ihnen entwickelten Tiger-Parcours zu durchlaufen.

Bei dem Parcours geht es darum, so schnell wie möglich zunächst bis zum Ende des Parcours zu laufen, um dann nach einer Kurve um das letzte Hütchen im Slalom zurückzulaufen. Dabei werden Eigenschaften wie Reflexvermögen, Schnellkraft, Wendigkeit und Geschicklichkeit trainiert.

Wer den Parcours durchlaufen hat, bekommt im Anschluss einen ausgedruckten Zettel, auf dem die Zeiten stehen. „Dadurch, dass jeder gegen sich selbst spielt, wird dem natürlichen Spieltrieb nachgegangen, den viele Kinder sonst eher beim Playstation-Spielen haben“, sagt der Monheimer Maximilian Frenken.

Marco Piekenbrink (8) ist Schüler der Armin-Maiwald-Schule und hat in der vergangenen Woche an dem Übungstag teilgenommen: „Mir hat vor allem das Rennen und der Slalom Spaß gemacht.“ Auf seinem blauen T-Shirt steht auf grünem Klebeband „008“ geschrieben, seine Startnummer für den Finallauf.

Um 14 Uhr beginnt die zweite Runde: Von den 500 antretenden Schülern laufen in der nächsten Stunde 80 Zweitklässler in mindestens drei Durchläufen um die besten Zeiten. Nach einer knappen Stunde bittet Mitinitiator Daniel Schäfer die drei besten Teilnehmer auf ein improvisiertes Sieger-Treppchen. Marco hat es leider nicht dorthin geschafft, dafür aber Oliver Bitniak, ebenfalls Schüler der Armin-Maiwald-Schule. Der Siebenjährige ist sogar Erster.

Aber nicht nur die drei Sieger bekommen Prämien sowie eine Ehrenurkunde: Jeder Teilnehmer geht mit Urkunden, kleinen Geschenken sowie dem guten Gefühl, sich bewegt zu haben, nach Hause.