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St.Hubertus-Schützen Mehlbruch-Gieslenberg: Jürgen Splawski ist neuer König.

Langenfeld : Jürgen Splawski ist neuer Langenfelder Schützenkönig

2018 war kein Königsanwärter vorgetreten. Acht Bewerber nahmen am Vogelschießen teil.

. Neuer Schützenkönig der St. Hubertus-Schützenbruderschaft Mehlbruch-Gieslenberg ist Jürgen Splawski. Der 61-jährige Betriebskaufmann aus Mehlbruch schoss den Vogel am Montag gegen 15.30 Uhr mit dem 149. Schuss von der Stange. Nachdem 2018 kein Königsanwärter aus der Deckung gekommen war, hatten heuer acht Schützen in einem spannenden Wettbewerb bis zuletzt auf den Vogel angelegt. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Roswitha (54) freut sich Splawski nun auf sein Königsjahr. Er hatte gerade sein Amt als Schießmeister niedergelegt, nachdem er über ein Jahrzehnt lang Schießleiter ausgebildet und den Schießstand betrieben hatte. Er wollte jetzt offenbar mehr Zeit für sein Königsamt haben, munkeln seine Schützenkumpel. Als Adjutanten stehen ihm Roger Schmitz und Dieter Görs zur Seite.

Neue Jungprinzessin ist Janine Paeschke. Die 19-Jährige wohnt im Leverkusener Viertel Voigtslach und beginnt im Oktober eine Ausbildung zur Krankenschwester. Bereits am Sonntag hatten die jüngeren Schützen mit dem Lichtgewehr, mit dem sie auf Scheiben zielen, ihre neuen Majestäten ermittelt: Neue Bambiniprinzessin ist Jule Hamacher (9). Sie schoss 253 Ringe und geht in die dritte Klasse der Peter-Härtling-Grundschule. Neuer Schülerprinz ist Max Knoll (12) aus Mehlbruch, der hiermit seine Schützenkarriere lückenlos fortsetzt: Er war bereits vor zwei Jahren Bambiniprinz und geht auf die Marienschule in Opladen. Er schoss den Vogel mit dem 118. Schuss von der Stange.

Ein unerwarteter Höhepunkt des Schützenfestes war der Überraschungs-Gig mit Wolfgang Nelles. Der als Bierwagen-Konzert angekündigte Mitsing-Abend dauerte statt der gebuchten 40 Minuten bis 3 Uhr morgens, wie Daniel Uebber berichtet. Die Gage von Wolfgang Nelles wurde per Hutsammlung stündlich verlängert. Beim Königsfrühstück am Sonntag wurde erneut ein Hut herumgereicht: So kamen insgesamt 800 Euro für die Virneburgschule zusammen. elm