SPD fordert besseres Busnetz

Vor allem das Wohngebiet rund um die Goethestraße soll besser an den öffentlichen Nahverkehr angebunden werden.

Langenfeld. Bessere Anbindung des östlichen Gebiets der Goethestraße an den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) — das fordert die SPD. Einen entsprechenden Antrag stellt sie im zuständigen Bau- und Verkehrsausschuss am 13. Februar.

„Das Gebiet ist in den letzten Jahrzehnten stark besiedelt worden. An der Nelly-Sachs-Straße ist zudem ein weiteres Baugebiet in Planung. In der Fortschreibung des zweiten Nahverkehrsplans für den Kreis Mettmann wird ein Erschließungsdefizit beschrieben. Wobei die bereits in Planung befindliche Bebauung noch keine Berücksichtigung fand“, heißt es unter anderem im Antrag der SPD.

Für die Genossen ist klar, dass die Planung zum jetzigen Zeitpunkt „zwingend notwendig“ sei, damit „durch weitere Bebauungen zielführende Maßnahmen nicht unmöglich gemacht werden“. Zu berücksichtigen sei auch die Erschließung des Gebietes über die Bogenstraße/Goethestraße sowie über den Immigrather Platz.

Wolfgang Honskamp, Leiter des zuständigen Tiefbauamtes, gibt dem Vorstoß der SPD wenig Chancen. „Der Antrag ist wünschenswert, aber bautechnisch kaum durchführbar“, sagt er. Das liege vor allem daran, dass beispielsweise die Goethestraße eine zu enge Fahrbahn habe. „Busverkehr in zwei Richtungen ist gar nicht denkbar“, sagt er.

Wer derzeit mit dem ÖPNV zur Goethestraße will, der muss an der Haltestelle Immigrather Platz aussteigen. Die Linien 777 und 791 halten dort.

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