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Reiterhof Gut Blee feiert Weihnachten hoch zu Ross

Reiterhof Gut Blee feiert Weihnachten hoch zu Ross

Monheim. Die Reithalle ist mit einem großen Weihnachtsbaum und leuchtenden Sternen festlich geschmückt. Viele Eltern, Geschwister und Freunde sind gekommen, um die Weihnachtsfeier des Reiterhofes Gut Blee mitzuerleben.

Dafür hatten die 84 Akteure mit ihren Pferden lange trainiert, denn natürlich wurde hoch zu Ross gefeiert.

Verschiedene Quadrillen — mal weihnachtlich, wie bei der Rentier-Quadrille, mal eher ungewöhnlich, wie bei Last Summer oder Harry Potter — werden vorgeführt. Auch ein lebendiger Parcours, der Tanz Light Horses und die Paarkür Ghost-Busters werden vom Publikum mit Applaus bedacht.

Nina Desczyk (11) und ihre Freundin Anna Kohlmetz (12) zeigen bei der Last Summer Quadrille, was sie in acht Trainingsstunden eingeübt haben. „Wir reiten seit zwei Jahren“, erzählt Nina. Sie hat den Schimmel Grisu mit bunten Schleifen geschmückt. Auch Anna hat ihr Schulpferd herausgeputzt. Der Umgang mit den Pferden liegt den beiden Mädchen. „Es macht einfach Spaß“, sagt Nina.

Natürlich gibt es bei der Weihnachtsfeier auf Gut Blee auch eine Bescherung. Dafür haben die Mitarbeiter einen ganzen Tag lang Nikolaustüten gepackt. „Hundert Stück“, verrät Tina Wohlfahrt. Derzeit stehen 85 Pferde in den Ställen. „Wir haben im Moment zwischen 100 und 150 Reitschüler im Schulbetrieb“, sagt Sarah Höltgen. „Die Reitschüler haben auch die Möglichkeit, an unserem jährlich stattfindenden Turnier teilzunehmen“, sagt Wohlfahrt. Das hat Fee Reiter (13) auch schon gemacht. „Es war das erste Mal und ich war ganz schön aufgeregt, aber dann hat alles ganz gut geklappt“, erzählt sie. Seit vier Jahren nimmt sie Reitunterricht. „Ich hatte den Wunsch, seit ich klein war“, verrät Fee. Deshalb bekam sie Reitstunden zum Geburtstag geschenkt.

Ihre rot geschminkte Nase verrät, dass sie bei der Rentier-Quadrille mitreitet. „Wir haben nach den Herbstferien mit dem Training angefangen“, sagt Fee. „Es ist relativ schwierig, weil man sich alles merken muss.“ Ein wenig aufgeregt war die 13-Jährige auch, doch Lampenfieber gehört eben dazu. Dann ist nach den gelungenen Vorführungen die Freude umso größer, wenn der Nikolaus und die Fackelträger erscheinen, um die Reiter mit einer prall gefüllten Tüte zu belohnen.