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Rathauscenter: Kult und Extrablatt ziehen ein

Monheim : Räume im Rathauscenter sind zu 70 Prozent vermietet

Vor dem ersten Spatenstich hat die Einkaufszentren GmbH 70 Prozent der Läden im Rathauscenter vermietet. EKZ Holzweg wird eingerüstet.

(og) Der Umbau des Rathauscenters rückt näher. Am 31. Oktober, so teilt Stadtsprecherin Birte Hauke mit, werden die Geschäfte im Rathauscenter schließen. Ab dem 1. November wird dann die Baustelle eingerichtet. Anschließend soll der Abriss des heutigen Flachbaus beginnen, der die Rathaus­center I und II verbindet. Mit dem Anbau von Erweiterungsflächen entsteht dann im Zentrum eine knapp 13 Meter breite Passage vom Busbahnhof zur Heinestraße. Die Geschäfte richten sich künftig nicht mehr nach innen, sondern mit großen Schaufenstern direkt nach außen. Markisen über den hohen Schaufenstern sorgen für Sonnenschutz und sollen eine lebendige, warme Atmosphäre vermitteln.

Zwei Jahre vor Fertigstellung sind mehr als zwei Drittel (70 Prozent) der Handels- und Gastronomieflächen im künftigen Rathauscenter vermietet. Das teilt die Stadt mit. Bislang weist in der Innenstadt nur eine Muster-Fassade auf die so genannte neue Monheimer Mitte hin. Doch die ersten Mieter haben unterschrieben. Darunter sind unter anderem das Bekleidungsgeschäft Kult und das Café Extrablatt. Die beiden Ketten werden ins Erdgeschoss ziehen. „Das zeigt, wie positiv die Händler das neue Konzept annehmen – und, dass wir mit der Umgestaltung des Rathauscenters kein Risiko eingehen“, erklärt Isabel Port, Geschäftsführerin der Monheimer Einkaufszentren, mit Blick auf die Kritiker der Umgestaltung.

Heinestraße soll ebenfalls noch attraktiver werden

Das Bekleidungsgeschäft Kult richtet sich an ein jüngeres Publikum, im Café Extrablatt gibt es Frühstück, Mittagstisch, Kaffee und Kuchen, Abendessen und Cocktails. An der Heinestraße, die ebenfalls attraktiver werden soll, hat bereits der Unverpackt-Laden „Hy“ neu eröffnet. Im Einkaufzentrum am Baumberger Holzweg, das ebenfalls eine Stadttochter ist, stehen jetzt Fassadenarbeiten an. Alte Werbeblenden sind bereits abgebaut. In der ersten Oktoberwoche soll die Passage eingerüstet werden, um die Unterkonstruktionen für die künftige Fassadengestaltung zu bauen. Diese soll später vor das mehr als 50 Jahre alte Mauerwerk gesetzt werden.

Bis Mitte Dezember wird die Hauptpassage dann vom Holzweg bis hinauf zum künftigen Sophie-Scholl-Quartier fertiggestellt sein. Lediglich der Bereich vor dem Fuchsbau und der Post- und Lottoannahmestelle sowie der Netto-Anlieferungsbereich an der Geschwister-Scholl-Straße würden erst bis Mitte Februar 2021 fertig, heißt es.