Neues Stadtmuseum kommt gut an

Die lange Umbauzeit ist vorbei — die neue Ausstellung gefällt den Langenfeldern.

Langenfeld. „Ich finde die neue Ausstellung toll!“, hat Henry eine Notiz auf der Pinnwand hinterlassen. Auch Jana ist begeistert: „Wann können Kinder ihren Museumsführerschein machen?“, fragt sie. Seit nicht einmal einer Woche hat das Stadtmuseum nach langer Umbauphase wieder geöffnet. Fünf Räume wurden modernisiert und zeigen mit multimedialen Elementen einen Teil der Stadtgeschichte Langenfelds.

„Es war am Samstag rappelvoll“, freut sich Leiterin Dr. Hella-Sabrina Lange. „Viele Familien mit Kindern waren da, und es gab durchweg positive Resonanzen.“ Auch ein Kindergeburtstag wurde schon spontan gefeiert, bei dem die Museumsrallye ausprobiert wurde. „Die Rallye ist toll für Kinder von zehn bis zwölf“, sagt Lange. „Aber wir haben gemerkt, dass wir für die Jüngeren ein bisschen was ändern müssen.“

Und auch bei Erwachsenen kommt die neue Ausstellung zur Stadtgeschichte gut an: „Die Ausstellung ist hochinteressant. Wirklich toll!“, sagt Klaus Steinacker. Der 74-Jährige ist gebürtiger Opladener, aber wohnt seit vielen Jahren in Langenfeld.

In der früheren Ausstellung zur Stadtgeschichte ist er nie gewesen — als er dann aber von der Neueröffnung erfahren hatte, hat es ihn doch einmal ins Freiherr-vom-Stein-Haus gezogen. „Normalerweise geht man durch Ausstellungen einfach so durch, aber hier wird man wirklich gefesselt.“

Alle Informationstafeln liest sich Steinacker durch und erfährt so allerhand über seine neue Heimat. Besonders das Stadtmorphing, bei dem Langenfelds Innenstadt von früher und heute gezeigt wird, gefällt ihm gut.

Aus Neuss ist Wilhelm Schepping mit seiner Frau gekommen: „Wir waren oft zu Ausstellungen hier.“ In einer Zeitschrift hat der 82-Jährige von der Neueröffnung des Stadtmuseums gelesen. Obwohl ihm der Ortsbezug fehlt, sei die Ausstellung wie ein Rückblick auf sein Leben: „Wir haben viel mitbekommen von der Zeit, die hier thematisiert wird.“