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Monheim Wanderparkplatz bekommt neues Pflaster

Monheim : Monheim hübscht Wanderparkplatz auf

Abbiegespur soll Wechsel von Hauptstraße auf Radweg an der Kämpe sicherer machen.

. Für die CDU geht ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung: Der Parkplatz „In der Aue“ am Baumberger Ortseingang wird aufgehübscht. Das hat der Planungsausschuss so beschlossen. Der holperige Platz wird derzeit überwiegend von Baufirmen als Materiallager zweckentfremdet oder zum Abstellen von Anhängern genutzt. Wegen seiner Nähe zum Erholungsgebiet „Urdenbacher Kämpe“ sowie zum Rhein soll der Parkplatz künftig vor allem von Erholungssuchenden und Ausflüglern genutzt werden. Außerdem kann der Platz bei Veranstaltungen rund um Haus Bürgel genutzt werden, zumal der Eintrag in die Unesco-Liste zum Weltkulturerbe ansteht.

Die Oberfläche des Parkplatzes soll komplett erneuert werden. 41 Autos sollen dort künftig Platz finden. Zwei Behindertenparkplätze sollen ausgewiesen werden. Die Anlage soll außerdem – wie schon an den Parkplätzen hinter dem Rathaus und rund um den Aalschokker mit einem digitalen Parkleitsystem ausgestattet werden.

Außerdem soll der Platz künftig nur von Fahrzeugen bis zu einer Höhe von 2,30 Meter angefahren werden können. In Ausnahmefällen kann der Parkplatz auch für höhere Kraftfahrzeuge geöffnet werden. Eine Fahrrad-Verleihstation ist an der Stelle geplant. Regenwasser soll vor Ort versickern und den Platz mit seinen Rändern wässern. 14 Bäume und bienenfreundliche Stauden sollen gesetzt werden.

Die Kosten für die Modernisierung der Stellplatzanlage sowie für die Errichtung einer Fahrradabbiegespur sind mit rund 360 000 Euro kalkuliert. Im Haushalt 2020 wurden bereits 400 000 Euro eingeplant. Die Abbiegespur soll das Wechseln von Hauptstraße auf den Zweirichtungsradweg entlang der Urdenbacher Kämpe, sicherer machen.

Markus Goronauer (CDU), der für dieses Projekt seit vielen Jahren kämpft, wünscht sich eine bessere Qualität beim Ausbau und Manfred Poell (Bündnis 90/ Die Grünen) will weniger Asphalt. Bürgermeister Daniel Zimmermann (Peto) steckte den Rahmen deutlich ab. „Da stellen Leute ihr Auto ab“, sagte er an die Adresse von Gronauer. „Das ist kein prominenter Platz.“ Andreas Apsel, Chef des Tiefbauamts erläuterte, dass das Gelände bei Hochwasser überschwemmt würde und daher robust angelegt sein müsse. Auf Nachfrage des SPD-Vertreters Abdelmalek Bouzarah wies er nochmals darauf hin, dass die Fläche grün werden würde. Lukas Risse (Peto) begrüßte die „schöne“ Planung und signalisierte, dass seine Fraktion nicht noch mehr Geld an dieser Stelle ausgeben wolle. og