Monheim: Sanierung am Schulzentrum Lottenstraße

Monheim: Sanierung am Schulzentrum Lottenstraße

Stadt investiert 4,6 Millionen Euro in Schulen und Kindergärten. An der Lottenstraße entsteht eine Spiel-Schulhoflandschaft. Allein 2,4 Millionen Euro kostet der Neubau für die vom Schimmel befallenen Einrichtungen "Villa Regenbogen" und "Kunterbunt" an der Bregenzer Straße.

Monheim. Bagger und Lkw rollen über den Pausenhof an der Lottenstraße. Das Pflaster ist an weiten Teilen aufgerissen. Noch sieht es nicht gerade danach aus, dass hier bald Kinder an einer Kletterlandschaft, an Wasserspielgeräten oder einer Sprunggrube ihren Spaß haben. Doch bis zum Ende der Ferien soll die Spielelandschaft fertig sein. 300. 000 Euro investiert die Stadt Monheim dafür.

"Wir wollen unsere Schulen in moderne Anlagen verwandeln", sagt Bürgermeister Thomas Dünchheim. Das Schulzentrum an der Lottenstraße ist dabei nur ein Punkt auf der Liste, die in den nächsten Monaten abgearbeitet werden soll. 4,6 Millionen Euro sind insgesamt fällig für die Lehreinrichtungen, aber auch Kindertagesstätten.

Allein 2,4 Millionen Euro kostet der Neubau für die vom Schimmel befallenen Einrichtungen "Villa Regenbogen" und "Kunterbunt" an der Bregenzer Straße.

Ein Anliegen war der Verwaltung - vor allem durch die Erfahrungen aus dem Amoklauf von Winnenden - alle Schulen mit elektroakustischen Warnanlagen auszustatten. Diese seien für alle Arten von Notrufen geeignet.

Rund 2,4 Millionen Euro bekommt Monheim aus dem Konjunkturpaket II. Das Geld fließt neben dem Neubau im Österreich-Viertel und den Warnanlagen auch in den Anbau am städtischen Kindergarten Sandberg. Damit werden dort "Unter Drei"-Betreuungsplätze geschaffen.

Noch nicht in der Liste enthalten sind die Pläne für das Haus der Chancen. Anfang August soll dort der nächste Spatenstich erfolgen, im Sommer 2010 soll es bezugsfertig sein. Untergebracht wird dort dann unter anderem die Familienhilfe, die derzeit noch in den Pavillons am Schulzentrum Lottenstraße residiert.

Die Gebäude sollen abgerissen werden, Wohnbebauung entstehen. Junge Familien mit Kindern möchte man dort hinlocken, so Uwe Trost, Bereichsleiter Schule und Sport.

Deren Nachwuchs wird auf dem neuen Erlebnis-Spielhof sicher auf seine Kosten kommen. "Das Gelände steht für alle offen. Vielleicht muss der Hausmeister dann etwas mehr gucken, aber bis 16, 17 Uhr ist hier eh immer etwas los durch den Ganztagsbetrieb", sagt Bürgermeister Dünchheim.

Mehr von Westdeutsche Zeitung