Monheim Das Bormachers wandelt sich schnell

Monheim : Neues Leben in der alten Festhalle Bormacher

Im November soll das Culinarium in Monheims Altstadt-Festsaal an der Freiheit eröffnen.

Stefan Zouagui ist entspannt. Der Geschäftsführer der beiden La-Plaza-Dependancen in Opladen und Langenfeld hat schon mehr als einen Umbau gestemmt. Jetzt schaut er an der Freiheit 5–7 in der Monheimer Altstadt nach dem Fortschritt der Arbeiten in der alten Festhalle Bormacher. „Hier, rechterhand“, so beschreibt er die Veränderungen im Eingangsbereich, „wird es eine behindertengerechte Toilette geben. Die gelben Holzpaneelen kommen runter. Der Eingangsbereich wird verkleinert. An die linken Wand kommt eine Garderobe“, erläutert er.

Der große Saal wird künftig etwa 190 Sitzplätze haben. An der linken Wand wird eine acht Meter lange Theke entstehen. Der alte Thekenstandort wird Teil der neuen Küche. Das vorhandene Podest im großen Saal wird erweitert und nach vorne hin begradigt. Eine zwei Meter breite Treppe wird hinaufführen. Auch dort können Gäste Platz nehmen. Dahinter wird es einen Durchbruch geben. Außen entsteht eine neue Terrasse, die mit der vorhandenen verbunden werden soll.

Der alte Holzfußboden bleibt erhalten und wird aufgearbeitet

Der alte Holzfußboden, auf dem schon Heerscharen von Monheimern getanzt haben, bleibt erhalten und wird aufgearbeitet. Schräg gegenüber der Theke werden drei weitere Fenster eingesetzt, die Wände werden an drei Seiten verklinkert, die Fläche darüber erhält einen weißen Anstrich, der von Wandfackeln beleuchtet wird. Welche Farbe die 5,40 Meter hohe Decke bekommen soll, weiß Zouagui noch nicht ganz genau. Aber fest steht, dass dort schimmernde Perlmuttlampen von der Decke herunterhängen werden, die von Spots in ihrer Leuchtkraft unterstützt werden. „Hingucker“, sagt Zouagui.

Die Küche ist bereits mit allen notwendigen Leitungen bestückt und soll neu gefliest werden. Auch der Treppenaufgang wird neu gekachelt.

Der Biergarten wird 190 Besuchern Platz bieten. Der Zugang vom Parkplatz Kapellenstraße aus bleibt. Das könnte fürs Mittagsgeschäft praktisch sein, findet Zouagui. Dann können Gäste auf den so genannten „schnellen Teller“ vorbeikommen. Die neue, autonom fahrende Buslinie hält übrigens direkt unterhalb des Culinariums.

Den Innenhof wird Zouagui aufhübschen. Die alte Platane bleibt. Der Geschäftsführer zeigt sich durchaus zuversichtlich den ehrgeizigen Eröffnungstermin Anfang November einhalten zu können. „Wir haben Erfahrung in Opladen und Langenfeld gesammelt und arbeiten mit denselben Handwerkern. Die sind eingespielt“, berichtet er.

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