Monheim: Mon-Art zeigt Kunst in vielen Facetten

Monheim : Mon-Art zeigt Kunst in vielen Facetten

Die Werke etablierter und junger Künstler zogen am Wochenende viele Besucher an.

Die Ausstellung Mon-Art präsentierte am Wochenende im Sojus 7 Werke verschiedener Künstler. Direkt neben dem Eingang des Kulturzentrums stieß der Besucher der mittlerweile 24. Mon-Art auf die quadratischen Bilder von Carla Froitzheim. „Mein Lieblingsthema ist das Quadrat“, erklärt die Künstlerin, „in allen Variationen.“ Dabei kombiniert sie verschiedene Materialien zu farbenreichen und abstrakten Bildern. Überhaupt experimentiert Froitzheim gerne. „Mit verschiedenen Techniken und Vorgehensweisen.“

Ein Lächeln auf die Lippen der Betrachter ziehen dagegen Karl Heinz Swaggerts witzige und freche Gesichter, in die er Alltagsgegenstände, wie Schallplatten, Gitarren oder Skateboards verwandelt. Die Skulpturen von Gabriele Mai-Schmidt laden zum Innehalten ein, zu einem zweiten oder gar dritten Blick. Farbenfroh ist auch der Edelstein-Schmuck von Angelika Hofer. „Ich mache das schon 15 Jahre“, erzählt die Künstlerin. „Angefangen hatte ich mit unechten Materialien, bin aber ganz schnell auf die Geschenke von Mutter Natur umgeschwenkt.“ Langweilige Kugel-an-Kugel-Ketten gibt es bei ihr nicht, Hofer spielt gerne. „Mit Farben, mit Formen.“ Ihre Kettenglieder bestehen aus kleinen Stäbchen, flachen Scheiben oder gar Würfeln. „Ich produziere ausschließlich Unikate“, sagt sie. Auch setze sie Edelsteine auf medizinischen PVC mit einem Alukern auft. „Das ist leicht und lässt sich jedem Hals anpassen.“

Acht Nachwuchstalente präsentierten ihre Werke

Die klassische Mon-Art wurde erstmals von einer Ausstellung junger Künstler begleitet. Unter dem Motto „Mon-Art – The Next Generation“ präsentierten acht Nachwuchskünstler ihre Werke. Sibel Uygunkol hat Tusche-Zeichnungen mitgebracht. „Ich habe im Kindergarten schon gemalt, das zog sich dann durch die Schule und jetzt studiere ich Design. Vielleicht kann ich dann irgendwann mein Hobby zum Beruf machen.“ Lars Köthschneider dagegen hat sich von der Ausstellung motivieren lassen. „Ich zeichne schon mein ganzes Leben, meistens so Gekritzel, wenn es mir in der Schule langweilig war.“ Für die Mon-Art habe er zum ersten Mal Bilder fertig gemalt. Das Ergebnis ist beeindruckend. Farbenfroh sind die Zeichnungen, einfallsreich die Motive. „Ich beginne mit einem Gedanken und das Bild entsteht nach und nach.“ Köthschneider hat nach eigenen Worten Freude daran gefunden, seine Bilder zu vollenden und schon einen guten Vorsatz für die nächste MonArt: „Ich werde mich ranhalten, damit ich im nächsten Jahr etwas mehr mitbringen kann.“