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Maiwald-Grundschule feiert: Alle sind unter einem Dach

Maiwald-Grundschule feiert: Alle sind unter einem Dach

Der Anbau für 1,5 Millionen Euro ist fertig. Container sind nun überflüssig. Die alte Dependance wird abgerissen.

Monheim. Eine Schule unter einem Dach — was doch eigentlich selbstverständlich sein sollte, wurde in Baumberg am Dienstag groß gefeiert. Denn an der Armin-Maiwald-Schule mit ihren 250 Kindern sind die Zeiten der Container-Provisorien oder gar zweier Standorte nun vorbei.

Hintergrund: Aus ehemals zwei städtischen Gemeinschaftsgrundschulen Humboldt und Geschwister-Scholl an den gleichnamigen Straßen wurde vor Jahren ein Verbund mit zunächst noch zwei Standorten. Dann kam — mit dem inzwischen neuen Namen Armin-Maiwald-Schule — der komplette Umzug an die Humboldtstraße mit besagten Containern als Provisorium.

Parallel wurden mit einer Bauzeit von zwölf Monaten drei zusätzliche Klassen- und Aufenthaltsräume für die Ogata-Arbeit sowie ein Speiseraum und eine Verteilerküche errichtet. Der Rat stellte dafür 1,7 Millionen Euro zur Verfügung. Tatsächlich wurde es schließlich 200 000 Euro billiger.

Doch was passiert jetzt mit dem riesigen Gelände an der Geschwister-Scholl-Straße? Es handelt sich um nicht weniger als 25 000 Quadratmeter in zentraler Lage. Noch werden dort Kinder und Jugendliche zweier Förderschulen des Kreises Mettmann unterrichtet. Doch der Vertrag läuft im Sommer 2017 aus.

„Die grundsätzliche Richtung ist klar. Der Stadtrat hat sie vorgegeben. Es wird Baufläche“, sagt Michael Lobe, Leiter des städtischen Gebäudemanagements.

Im Klartext: Die Schulgebäude werden abgerissen. Zwar muss die Politik noch die konkrete Neugestaltung des Areals beschließen. Aber klar ist: In Sachen Wohnbebauung wird es an Investoren sicher nicht mangeln. Der Grüngürtel mit Park und Spielmöglichkeiten ist ganz in der Nähe. Außerdem ist das Einkaufszentrum fußläufig zu erreichen.

„Die Bebauung auf dem Schulgelände wird dem Einkaufszentrum einen Schub geben. Die Kaufkraft wird erhöht“, ist Bürgermeister Daniel Zimmermann sicher. Außerdem könnte bei Bedarf der angrenzende Awo-Kindergarten erweitert werden. „Der Platz wäre dann da“, sagt das Stadtoberhaupt.