Naturschutz Viele Tipps fürs grüne Zuhause

Langenfeld · Klimaschutz fängt im eigenen Haus und Garten an: Wer Fassaden begrünt und Stauden anpflanzt, statt vermeintlich pflegeleichte Schottervorgärten anzulegen, hilft der Natur und sorgt zugleich für das eigene Wohlbefinden.

 Thomas Bertram, Energieberater der Verbraucherberatung, geht mit gutem Beispiel voraus und hat seinen Garten in eine grüne Oase verwandelt.

Thomas Bertram, Energieberater der Verbraucherberatung, geht mit gutem Beispiel voraus und hat seinen Garten in eine grüne Oase verwandelt.

Foto: Matzerath, Ralph (rm)/Matzerath, Ralph (rm-)

Es sind viele kleine Dinge, die eine Menge bewirken und den Klimaschutz voranbringen. „Jeder kann seinen Beitrag leisten“, sagen Katharina Koßmann und Thomas Bertram von der Verbraucherberatung. Beispielsweise habe man die Möglichkeit, das eigene Haus und den Vorgarten zu begrünen, statt vermeintlich pflegeleichte Schottergärten anzulegen. Die Fachreferentin für das Thema „Mehr Grün am Haus“ bietet im Rahmen des Anfang 2021 gestarteten Projekts zahlreiche Online-Vorträge und auf der Homepage mehrgruenamhaus.de viele hilfreiche Vorschläge und Tipps an. Und Energieberater Thomas Bertram weist auf die Vorteile einer grünen Hausfassade hin. „Das sieht nicht nur schön aus, sondern die Pflanzen kühlen und schützen das Gebäude“, sagt er. Außerdem speicherten sie Wasser. Prächtig blühten beispielsweise Clematis oder die Kletterhortensie. Wilder Wein setze im Herbst farbliche Akzente an der Wand und bilde jedes Jahr neue Blätter. „Eine saubere Sache.“ Weniger ideal sei Efeu, Zwar beschatte die Rankpflanze im Sommer die Hausfassade, doch sie erneuere sich nicht und bilde mit der Zeit dicke Verästelungen, die sich nur schwer zurecht stutzen lassen.