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Langenfeld/Monheim Wo die Parteien bei der Bundestagswahl stark sind: Blick in die Wahlbezirke

NRW : Blick in die lokalen Wahlbezirke

Monheimer Wahlergebnis: Erstarkte SPD vor CDU und Grünen. In Langenfeld gewinnt die SPD ebenfalls, aber nicht genug.

(hesp/og) Insgesamt 30 121 Monheimer waren dazu aufgerufen, ihre Stimme bei der Wahl des 20. Deutschen Bundestages abzugeben. 22 732 folgten diesem Aufruf, das entspricht laut einer Pressemitteilung der Stadt einer Wahlbeteiligung von 75,47 Prozent. 7669 Bürger ließen ihre Stimme verfallen, indem sie keine oder eine ungültige Stimme (280) abgaben. Für 1421 Erstwählerinnen und Erstwähler war es die erste Bundestagswahl, an der sie sich beteiligen durften. Exakt 12 933 gültige Briefwahlscheine hatte die Stadt bereits im Vorfeld des Wahlabends ausgegeben, mehr als je zuvor.

Insgesamt bedankt sich die Kommune bei rund 280 Wahlhelferinnen und Wahlhelfern, die am Sonntag für einen geordneten Ablauf sorgten. Die für den Proporz im künftigen Bundestag entscheidenden Zweitstimmen verteilten sich in Monheim bei den sechs stärksten Parteien wie folgt: SPD (29,50 Prozent), CDU (26,29), Grüne (14,55), FDP (11,57), AFD (7,04) und Linke (3,28 Prozent). Das beste Zweitstimmen-Ergebnis erzielte die SPD mit 31,81 Prozent im Wahlkreis 6180, Monheim-Süd. Das schlechteste Ergebnis verbuchte die CDU mit 16,51 Prozent im Wahlkreis 6140, ebenfalls Monheim-Süd. Die detaillierten Monheimer Erst- und Zweitstimmen-Ergebnisse sind auf der städtischen Homepage unter www.monheim.de/wahlen veröffentlicht. Von dort geht es auch zum Gesamtergebnis für den Wahlkreis 104 (Mettmann I), zu dem auch Monheim gehört.

In Langenfeld haben insgesamt 36 546 Personen gewählt, davon 18 976 per Briefwahl (beantragt hatten 19 937). Die Wahlbeteiligung lag bei 80,06 Prozent, sagt Wahlamts-Chef Frank Kölzer. Also etwas über dem Wert von 2017. Erststimmen: CDU 33,13, SPD 24, FDP 9,6, AfD 6,09, Grüne 21,98 Prozent. Bei den Zweitstimmen erhielten die CDU 29,18, die SPD 25,27, die FDP 13,44, die AfD 6,11, die Grünen 16,56 Prozent.

In den Wahlbezirken wurde traditionell unterschiedlich gewählt. So holt der SPD-Kandidat Christian Steinacker im Wahlbezirk 4192 mit 32,46 Prozent deutlich mehr als Dr. Klaus Wiener von der CDU – 23,77 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag dort bei nur bei 37,38 Prozent. Im benachbarten Wahlbezirk 4191 sah es ganz anders aus: Da erreicht die CDU bei den Erststimmen 31,75, bei den Zweitstimmen 25,79. Die SPD erreicht bei den Erststimmen 23,02, bei den Zweitstimmen hingegen 25 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 29,66. Im Wahlbezirk 4081 Richrath-Nord/Rietherbach wählten 33,65 Prozent Klaus Wiener, 29,29 Prozent Christian Steinacker. Bei den Zweitstimmen erhielt die CDU 28,29 Prozent, die SPD 18,81. Wahlbeteiligung: 45,01. Das schlechteste Ergebnis fuhr die CDU in Immigrath, Bezirk 4202, mit 16,17 Prozent ein. Dort waren die Grünen mit 21,12 Prozent stark. Die SPD verzeichnete ihr schlechtestes Ergebnis in Mitte/Vogelsiedlung, Bezirk 4221, mit 17,9 Prozent. Dort waren CDU und Grüne stark. Wahlbeteiligung 41,09 Prozent. Die Wahlbeteiligung setzte sich aus Werten der Wahllokale und der Briefwahl zusammen.

(hesp/og)