Langenfeld Monheim Schulbeginn i-Dötzchen Erstklässler

Langenfeld/Monheim : Drei Viertel der Grundschüler im Ganztag

In gut zwei Wochen drücken viele Kinder das erste Mal die Schulbank. In Monheim sind es 373 Jungen und Mädchen, in Langenfeld sind es 492.

Gute zwei Wochen noch, dann heißt es für viele Kinder in Langenfeld und Monheim zum ersten Mal Federmäppchen und Hefte einpacken und die Schultasche auf den Rücken schnallen. Die Schule beginnt. In beiden Städten ist die Zahl der i-Dötzchen ganz leicht zurückgegangen. In Monheim starten 373 Jungen und Mädchen in einen neuen Lebensabschnitt. 21 weniger als im vergangenen Jahr. In Langenfeld sind es 492, 26 weniger als im Schuljahr 18/19. Die Peter-Härtling-Schule in Langenfeld-Gieslenberg nimmt die meisten Jungen und Mädchen fürs erste Schuljahr auf. Es sind 67. In der Schule an der Jahnstraße werden am 27. August nur 28 i-Dötzchen erwartet. In Monheim heißt die GGS am Lerchenweg gleich 80 Neuanfänger willkommen, die Armin-Maiwald-Schule 76.

Offenbar wechseln die einzelnen Schulen der jeweiligen Städte immer wieder in der Beliebtheitsrangfolge bei den Eltern. „Es ist über die Jahre immer wieder festgestellt worden, dass Schwankungen in der Belegung und Nachfrage einzelner Grundschulen auftreten. Belegbare oder gesicherte Erkenntnisse, woran dies liegt, gibt es nicht“, sagt Ulrich Moenen, Fachbereichsleiter für Jugend, Schule und Sport der Stadt Langenfeld. „Die Einschätzung von Vätern und Müttern und die daraus folgenden Informationen an andere Eltern spielen dabei sicher eine Rolle.“

Über die Ausstattung der Grundschulen müssen sich die Eltern wohl in beiden Städten keine Sorgen machen. „Der Bereich der digitalen Ausstattung – Präsentationsmedien, Tablets, PCs – sowie Glasfaseranbindung und WLAN ist bei uns exzellent“, sagt Peter Heimann aus Monheim, der dort für Jugend, Schulen und Sport zuständig ist. „Auf einen PC oder ein Tablet kommen rein rechnerisch 2,5 Schüler“, sagt Heimann. In Langenfeld fließen in diesem Jahr allein in den IT-Bereich 105 000 Euro. Eine hohe Summe wendet Langenfeld vor allem für die Sanierung und Erhaltung der Schulgebäude und Außenanlagen auf.

Eltern, die beide arbeiten, müssen sich über die Unterbringung ihrer Kinder nach der Schule keine Sorgen machen. Mehr als 73,5 Prozent der Langenfelder Grundschüler haben einen Platz in der offenen Ganztagsschule (OGS). Alle 14 Grundschulstandorte bieten eine Nachmittagsbetreuung an. Das heißt von 2105 Jungen und Mädchen haben 1548 einen Platz in der sogenannten OGS.

„Der Ganztag wird in Monheim am Rhein seit Jahren bedarfsgerecht ausgebaut“, sagt Peter Heimann. In diesem Schuljahr stehen 1341 Plätze in sechs Schulen zur Verfügung. Zum 1. August dieses Jahres sind die meisten, nämlich 1306 Plätze, bereits belegt. Damit bietet Monheim über 83 Prozent seiner Grundschüler einen Platz in der Nachmittagsbetreuung an. Die meisten OGS-Plätze gibt es übrigens in der Schule am Lerchenweg. Den Betrieb des offenen Ganztags an der Hermann-Gmeiner-Schule hat ab 1. August die Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Niederrhein übernommen.
Die Jungen und Mädchen sowie die Lehrer der Astrid-Lindgren-Schule können in diesem Schuljahr noch nicht ihr endgültiges Domizil beziehen, sie müssen bis zur Fertigstellung ihres Neubaus noch in einem Übergangsgebäude am Schulzentrum Berliner Ring die Schulbank drücken.

Mehr von Westdeutsche Zeitung