Kinderherzhilfe Langenfeld Langenfelder spenden für Solinger Kinderklinik

Langenfeld/Solingen · Dank einer Spende aus Langenfeld war es möglich, ein modernes und teures Ultraschallgerät anzuschaffen.

 Klinikum Solingen: Dank einer Spende aus Langenfeld konnte das neue Ultraschallgerät: Pflegedienstleiterin Antje Feith, Chefarzt Sven Propson, Margarete Bannert und Anke Kochems-Twardokus.

Klinikum Solingen: Dank einer Spende aus Langenfeld konnte das neue Ultraschallgerät: Pflegedienstleiterin Antje Feith, Chefarzt Sven Propson, Margarete Bannert und Anke Kochems-Twardokus.

Foto: Alexandra Rüttgen

Es ist klein, schmal, weiß, und irgendwie unauffällig. Doch das medizinische Gerät, das dem Chefarzt der Solinger Klinik für Kinder- und Jugendmedizin bis zur Schulter reicht, hat den Gegenwert eines Kleinwagens: Die Langenfelder Kinderherzhilfe hat jetzt die Anschaffung eines modernen Ultraschallgeräts ermöglicht. Allein 14 000 Euro gab die mildtätige Organisation für mehrere unterschiedliche Ultraschallköpfe. Das dazu gehörende mobile Gerät finanzierte das Städtische Klinikum Solingen, bei dem die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin angesiedelt ist.

„Ein unverhofftes Glück“, zeigte sich Chefarzt Sven Propson zugleich dankbar und erfreut. Und seine Freude ist Margarete Bannert und Anke Kochems-Twardokus, die das Gerät im Namen der Langenfelder Kinderherzhilfe übergaben, Ansporn und Motivation für viele weitere Projekte.

Denn es ist nicht das erste Mal, dass der Verein das Städtische Klinikum Solingen unterstützt. So hat er auch schon ein tragbares Echokardiographie-Gerät sowie einen Transport-Inkubator finanziert. Seit 1997 unterstützt der Verein Kinderherzkliniken und Kinderkliniken mit kardiologischem Schwerpunkt in ganz Nordrhein-Westfalen. Er finanziert seine Projekte ausschließlich aus Spenden und Zuschüssen. Fünf bis sechs Mal im Jahr hält er zudem Tombolas ab, deren Erlös ebenfalls in den Spendentopf fließt, berichtet Vorsitzende Margarete Bannert. Das neue Gerät ersetzt ein altes, das schätzungsweise acht oder neun Jahre alt ist. Seit dessen Anschaffung hat sich viel getan. „Ich bin baff, wie rasant sich Auflösung und Software von Ultraschallgeräten weiter entwickelt haben“, erläutert Chefarzt Sven Propson. Wichtig seien vor allem die vielen unterschiedlichen Schallköpfe, denn sie ermöglichen eine umfangreiche Diagnose sowohl bei Frühgeborenen und Säuglingen, als auch bei Jugendlichen, die bereits eine Statur von Erwachsenen haben. Zwischen 1200 und 1500 kleine und größere Patienten betreuen sie im Jahr. Dass das Städtische Klinikum Solingen neben einer gynäkologischen und einer Geburtenabteilung auch über eine Kinderklinik verfügt, ist ein enormer Standortvorteil.

(arue)
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