Langenfeld-Mitte Verwaltung präsentiert abgespeckte Pläne für Großbäckerei Bösen

Langenfeld · Bei der Bürgerbeteiligung hatten Anwohner und Eigentümer die Pläne für eine massive und verdichtete Bebauung des Areals zwischen Solinger Straße und Feldstraße abgelehnt.

Das viergeschossige Gebäude mit der mintgrünen Balkonverblendung bildet den Eingang zu dem geplanten Neubaugebiet. Der Großteil der dahinterliegenden Fläche ist bereits bebaut.

Das viergeschossige Gebäude mit der mintgrünen Balkonverblendung bildet den Eingang zu dem geplanten Neubaugebiet. Der Großteil der dahinterliegenden Fläche ist bereits bebaut.

Foto: Matzerath, Ralph (rm-)

„Zu hoch, zu dicht und zu massiv und zu wenig Grün. Es wird eine Wertminderung und ein Verlust an Wohnqualität befürchtet.“ Anwohner und Nachbarn des Grundstücks der Bösen Reform- und Mühlenbäckerei zeigten sich entsetzt, als ihnen im Herbst 2022 von der Stadtverwaltung drei Varianten präsentiert wurden, um das Gelände zwischen Solinger, Feld- und Mittelstraße mit einer verdichteten Bebauung für 80 bis 110 Wohneinheiten zu überplanen. Die Bürger fragten sich auch, wie der zusätzliche Verkehr bewältigt werden solle. Außerdem erfuhr die Stadtverwaltung erst anlässlich der Bürgerbeteiligung, dass „es an der Bereitschaft einiger Eigentümer im nördlichen Plangebiet mangele, sich an der Entwicklung zu beteiligen“, erklärte Stephan Anhalt, Leiter des Referats Stadtplanung, in der jüngsten Sitzung des Planungsausschusses. Nicht alle waren bereit, ihre Grundstücke zur Verfügung zu stellen.