Hilden: Frau spurlos verschwunden

Die 30-Jährige wurde zuletzt am Nachmittag des 5. August in Düsseldorf gesehen.

Hilden. Seit 17 Tagen ist Petra Büttgen spurlos verschwunden. "Wir haben keine Spur, keinen Hinweis, wo sie sein könnte", sagt Martin W, der Schwager. "Es ist, als ob sie sich in Luft aufgelöst hätte." Am Donnerstag, 5.August, 16.30 Uhr, wurde die 30-Jährige, die in Hilden lebt und in Düsseldorf arbeitet, zuletzt gesehen.

Um 16 Uhr habe Petra Büttgen noch mit ihrer Mutter telefoniert. Zu einem Termin, den sie um 18 Uhr hatte, ist sie aber bereits nicht mehr erschienen. "Es passt nicht zu ihr, dass sie ihre Arbeit im Stich lässt und sich gar nicht meldet", sagt W.. "Wir haben auch überlegt, ob sie sich eine Auszeit genommen hat, aber auch das passt eigentlich nicht." Ihr Mobiltelefon ist ausgeschaltet.

Bereits einen Tag nach ihrem Verschwinden habe Petra Büttgens Mutter ihre Tochter als vermisst gemeldet. "Wir waren dann samstags auch noch mal bei der Polizei, aber die hat nicht viel gemacht, weil es keine Hinweise auf einen Suizid oder ein Gewaltverbrechen gab", sagt W.. "Ich hätte mir gewünscht, dass die Polizei früher aktiv wird."

Dass haben jetzt er und vor allem seine Frau Andrea (33), Petra Büttgens Schwester, sowie deren Freunde in die Hand genommen. Flugblätter mit einem Foto der Vermissten haben sie in Düsseldorf verteilt und aufgehängt. "Aber es gibt keine Spur", sagt W..

Die ledige Petra Büttgen wohnt in Hilden, hat aber häufig bei ihrer kranken Mutter in Erkrath übernachtet. Mit der Bahn ist sie sowohl von Hilden als auch von Erkrath aus nach Düsseldorf gefahren, wo sie bei einer Wohnungsverwaltung an der Schinkelstraße eine Stelle hat.

"Wir waren inzwischen mehrfach in Hilden und in ihrer Wohnung, aber wir haben nach wie vor keine Ahnung, wo sie sein könnte", sagt W.. Auch aus Sicht der Polizei, die seit Montag öffentlich nach der 30-Jährigen sucht, gibt es aktuell keine Hinweise darauf, wo sich Petra Büttgen befindet.

Mehr von Westdeutsche Zeitung