Die Städte bewerten die Einführung unterschiedlich: Langenfeld plädiert für einheitliche Regelungen Bezahlkarte für Flüchtlinge – Monheim sagt „Nein“

Langenfeld/Monheim · Nach Karneval sollen – laut Bürgermeister Frank Schneider (CDU) aus Langenfeld – Gespräche mit den Kommunen stattfinden, um einheitliche Modalitäten der Bezahlkarte für Flüchtlinge zu entwickeln.

 Gemeinden und Spitzenverbände fordern eine einheitliche Regelung.

 Gemeinden und Spitzenverbände fordern eine einheitliche Regelung.

Foto: dpa/Philipp von Ditfurth

Gerade erst hatten sich die Ministerpräsidenten der Bundesländer darauf geeinigt, eine einheitliche Bezahlkarte für Flüchtlinge auszustellen, statt weiter auf Bargeld zu setzen. Damit will man mögliche Anreize für Migration zurückfahren. Nordrhein-Westfalen möchte jetzt aber, dass die Städte selbst über die Einführung bestimmen. Und, dass sie  an den Kosten beteiligt werden. Vom Städte- und Gemeindebund kommt dazu Kritik. Die Kommunen müssten einbezogen werden, argumentierte beispielsweise Hauptgeschäftsführer Christof Sommer. So bewerten die betroffenen Bürgermeister und Politiker in Langenfeld und Monheim das Vorgehen: