Monheim : Rabenstraße: Im Mai beginnt der Vertrieb

Monheimer Unternehmen will 58 Reihenhäuser bauen. Grundstücke nur im Erbbaurecht.

Mit einem Jahr Verzögerung wollen die Baugesellschaften, die an der Rabenstraße insgesamt 82 Einfamilienhäuser und zwei Mehrfamilienhäuser bauen, mit dem Vertrieb starten. Einen längeren Abstimmungsbedarf hatte die Frage der Entwässerung des Grundstücks benötigt, erklärt Andreas Apsel, Leiter des Bereichs Straßen Kanäle.

Der Kreis Mettmann habe auf Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben gedrungen, wonach das Regenwasser vor Ort versickert werden müsse. Dies geschehe mittels einer unterirdisch angelegten Rigole, darüber werde der Spielplatz errichtet.

Die Nachfrage bestimmt
die reservierte Baufläche

Inzwischen ist die Lärmschutzwand errichtet worden, die das Baugebiet gegen den Verkehrslärm auf der Baumberg Chaussee abschotten soll. „Nachdem diese Kämpfe jetzt ausgefochten sind, werden wir im Mai in den Vertrieb starten“, sagt Ingo Lang, Vertriebsleiter bei der Waldner Wohnungsbau GmbH.

Das Monheimer Unternehmen wird im Übergang von der Raben- in die Falkenstraße ein Mehrfamilienhaus sowie im Innern das Baugebietes insgesamt 58 Reihenhäuser bauen. „Wir behalten uns vor, ein Baufeld mit maximal acht Einheiten für freistehende Einfamilienhäuser zu reservieren“, so Lang. Das würde man von der Nachfrage abhängig machen. Das Unternehmen rechnet mit 50 Reihenhäusern.

Vom Baustil her seien die zweigeschossigen Häuser mit Staffelgeschoss eher modern gehalten, ans Bauhaus angelehnt. Im Sommer sollen die Bauarbeiten beginnen, mit der das 30 000 Quadratmeter große Grundstück erschlossen wird.

Eigentümer des Areals bleibt die Düsseldorfer Steffens Heimbau Wohnungsgesellschaft, die alle Grundstücke nur im Erbbaurecht abgibt. Das Unternehmen baut selbst an der Ecke Knipprather- und Rabenstraße ein Mehrfamilienhaus mit 24 Wohneinheiten zur Vermietung, deren Größe von 70 bis 110 Quadratmetern rangiert.

Entlang der Rabenstraße entstehen etwa 22 Doppelhaushälften, die ebenfalls vermietet werden sollen. „Wir wissen aber noch nicht, wer sie baut“, sagt Achim Feldmann von der Geschäftsleitung. Das Unternehmen bevorzuge eine eher lockere Bebauung, wie er betont.

Das Unternehmen stellt derzeit die Ausschreibungsunterlagen zusammenzustellen. Man habe sich zwar vorgenommen, Mitte des Jahres mit dem Bau des Mehrfamilienhauses zu beginnen. „Sollten jedoch die Angebotspreise zu hoch ausfallen, würden wir den Bau der Mietwohnungen zurückstellen – bis Ende des Jahres – und eventuell mit den Doppelhäusern anfangen“, so Feldmann.

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